Erschienen am
Im Selbstverlag
ISBN: 9781518637827
Rezensionsexemplar: Nein
Quelle: Goodreads |
Zur Autorin:
"
Klappentext:
"When it comes to writing books, are you a “plotter” or a “pantser?” Is one method really better than the other?
In this instructional ebook, author Libbie Hawker explains the benefits and technique of planning a story before you begin to write. She’ll show you how to develop a foolproof character arc and plot, how to pace any book for a can’t-put-down reading experience, and how to ensure that your stories are complete and satisfying without wasting time or words.
Hawker’s outlining technique works no matter what genre you write, and no matter the age of your audience. If you want to improve your writing speed, increase your backlist, and ensure a quality book before you even write the first word, this is the how-to book for you.
Take off your pants! It’s time to start outlining."
Quelle: Goodreads
Meine Meinung:
Wieder ein Buch fertig gelesen. Bisher liege ich echt gut in der Zeit, was mein Leseziel angeht. Mit diesem Buch sind es schon sechs Bücher, die ich 2020 gelesen habe. Zwei davon sind "Medea" von Seneca. Nochmal. Dafür ist die Arbeit, für die ich das getan habe, jetzt fertig geschrieben und wird gerade korrigiert. Drückt mir also bitte echt die Daumen, dass die halbwegs gut geworden ist. Da steckt haufenweise Arbeit drin. Aber egal, jetzt ab zum Buch!
Hawker beschäftigt sich in diesem Buch mit dem Thema "Outlining", also mit der Planung von Büchern. Sie beginnt mit der Planung der Charaktere und geht dann Schritt für Schritt die Bestandteile eines guten Buches durch. Also: Wie sieht ein guter Beginn aus, wie oft sollte eine Hauptfigur versagen, wie sieht das mit dem Bösewicht aus und warum zur Hölle sollte man sich überhaupt an so einem klassischen Buchaufbau orientieren. Soll man nicht unbedingt, ist ihre Antwort darauf, ganz im Gegenteil: Wenn du dich mit irgendeinem anderen Aufbau wohler fühlst, dann mach doch das. Das ist nur die Art und Weise, wie sie ihre Bücher plant. Und, nun ja: Die kann von ihren Büchern leben, was, denke ich, nicht wirklich viele Autoren, die zu großen Teilen im Selbstverlag veröffentlichen, von sich sagen können. Diese Art der Selbstreflektiertheit fand ich gut. Hawker gab mir nur selten das Gefühl (ganz ohne geht wohl in keinem Schreibratgeber), dass ihre Art und Weise zu schreiben, die einzig wahre ist und das fand ich gut.
Das Thema an sich ist natürlich sehr trocken und Hawker kann das leider nicht immer abfangen. Aber meistens doch ganz gut. Sie arbeitet mit viel Witz, Humor und manchmal auch Zynismus, mit vielen Beispielen aus ihrer eigenen Berufspraxis und immer wieder auch mit Beispielen aus der klassischen Literatur. Das fand ich spannend und amüsant.
Mit dem Format hatte ich zumindest zu Beginn meine Probleme. Die Schrift ist recht groß und geht bis ganz raus an den Seitenrand. Das machte es mir zumindest zu Beginn schwierig, mich auf das Buch zu konzentrieren. Die doch recht große Schrift wirkte fast so, als hätte die Autorin versucht, das Buch künstlich zu verlängern. Es hat nur so um die 150 Seiten, ist also eh nicht so lang. Würde man die Schrift verkleinern, bin ich mir echt nicht sicher, ob man die Hundert-Seiten-Marke erreichen würde. Naja, ich verstehe es ja auch irgendwie. Aus dem Thema "Outlining" und "Plotten" kann man nicht unbegrenzt viel Stoff gewinnen, vor allem, wenn man sich auf seine eigenen Erfahrungen beschränken will.
Aber naja, Alles in Allem? Meiner Meinung nach kann dieses Buch sehr hilfreich sein, gerade, wenn man sich noch nie zuvor mit dem Thema beschäftigt hat. Ich kann mir gut vorstellen, dass ich Teile von dieser Methode für mich übernehmen werde.
Hallo Mira,
AntwortenLöschenich habe mich mit dem Thema Plotten vor einiger Zeit auch beschäftigt, jedoch habe ich es nach dem Plotten nur ein paar Kapitel weit geschafft zu schreiben, bis ich die Geschichte dann auf Glatteis gestellt habe, weil ich unzufrieden mit ihr und mir war. Ich hoffe sehr, dass ich irgendwann mal ein eigenes Buch schreiben kann, mit dem ich zufrieden bin. Meine Selbstkritik ist ein ständiger Begleiter von mir :)
Dir wünsche ich bereits ein schönes Wochenende!
Liebe Grüße
Emily
Hi Emily,
LöschenFür mich ist es das erste Mal, dass ich mich mit dem Thema auseinandersetze. Keine Ahnung, ob es wirklich funktionieren wird, wir werden sehe. Sonst schreibe ich meistens einfach drauf los und schaue, wohin mich das führt.
Das mit der Selbstkritik kenne ich. Auf der einen Seite ist das natürlich ein wichtiges Werkzeug, damit wir besser werden, trotzdem versuche ich sie auch immer wieder, sie so klein wie möglich zu halten. Was bringt es uns, unendlich perfektionistisch zu sein, wenn sowas wie Perfektion nicht wirklich existiert? Aber, ja ich verstehe dich total.
Ein schönes Wochenende wünsche ich dir auch!
Liebe Grüße,
Mira