Freitag, 31. Januar 2020

Neuzugänge im Februar

Hi ihr Lieben!

Das erste Monat von 2020 ist schon wieder um und - Oh mein Gott! - es war so unglaublich voll! Ich hatte meine Prüfungen an der Uni und hab so unglaublich viel dafür gelernt. Deswegen war das letzte Monat auch geprägt von Buchzitaten. Die lassen sich nämlich wirklich, wirklich gut vorbereiten. Aber: jetzt ist Februar! Also Ferien und weniger für die Uni zu tun. Ich werde also endlich wieder mal ganz entspannt lesen können. Und die Lesezeit werde ich auch wirklich brauchen - Ich hab so viele neue Bücher im Regal!

Zuerst gleich noch die wichtigste Neuigkeit: Ich hab ein Buchpaket gewonnen, von Lovelybooks.de! Ich hab nämlich in ihrem Adventkalender zweimal den Bücherfuchs gefunden. Leider entspricht nicht jedes Buch meinem Geschmack und so einige hab ich gleich weitergegeben (oder werde sie in Kürze weitergeben). Deswegen hier nur die Bücher, die ich auch wirklich behalten und lesen will mit Bild. Beim Rest müssen Titel und Autor reichen!
Aber nun zu allererst: Ein Bild von diesem riesigen Paket! Ich war total überrascht - ich hab nur ein kleines Paket gewonnen und hab deswegen auch, nun ja, mit einem kleinen Paket gerechnet. Vielleicht mit zwei oder drei oder fünf Büchern, aber auf keinen Fall mehr. Tja, so kann man sich täuschen. Mein Briefträger hat einen Orden verdient, so viel steht fest.

Quelle: Mira B.
Ich weiß, ich weiß: die Beleuchtung wäre von der anderen Seite vielleicht besser gewesen. Aber, zu meiner Verteidigung: Da lagen echt viele Skripten, die ich da gerade gelernt habe! Wisst ihr, wie das meinen Lernplan durcheinander gebracht hätte, wenn ich da jetzt umgeräumt hätte?
Aber egal! Jetzt kommen wir zu den Büchern, die drin waren und die ich aus verschiedenen Gründen weitergegeben habe:
  • "Der magische Luna Park - Achterbahn ins All" von Nick Bliss
  • "Wiedersehen in Dolphin Bay" von Helena Sanfort
  • "Der geheimnisvolle Mister White" von Marit Bernson
  • "Wie ein Leuchten in der Nacht" von Jojo Moyes
  • "Das große Ja zum Leben! Tantra als Weg zu innerer Freiheit" von Diana Sans
  • "Strandkorbliebe" von Lotte Römer
Und nun kommen wir zu den restlichen Büchern, die drin waren und die entweder bei mir eingezogen sind oder bei jemand anderem aus meinem Haushalt.

Quelle: Verlag
 Ja, "Cassardim" war dabei. Überrascht hat mich das nicht, ich hab eigentlich sogar ziemlich fix damit gerechnet. Meine Schwester hat sich gefreut und das Buch sofort übernommen. Ich hoffe, dass ihr das Buch besser gefällt.

Quelle: Verlag
 Auch dieses Buch hat sich meine Schwester unter den Nagel gerissen. Das wird sie mir aber definitiv leihen müssen, denn auf dieses Buch hab ich gehofft.

Quelle: Verlag
 Diesen Thriller hatte ich in meiner Buchhandlung jetzt schon mehrmals in der Hand. Ganz toll also, dass das im Buchpaket war. Sehr praktisch, muss ich es mir nicht kaufen.

Quelle: Verlag
 Von diesem Buch hab ich noch gar nichts gehört. Aber es sieht irgendwie toll aus und die Bewertungen sind auch ganz gut - also gebe ich ihm gerne eine Chance.

Quelle: Verlag

 Dieses Buch wurde mir nun schon von drei Bibliothekarinnen empfohlen. Okay, okay, les ich das Buch halt! Jetzt hab ichs ja daheim!

Quelle: Verlag
Ein Kurzroman mit vielleicht fünfzig Seiten? Das hab ich gleich durch. Ich kanns also riskieren, das daheim zu behalten, so viel Platz nimmt dieses Büchlein nicht weg.


Quelle: Verlag
 Okay, also dieses Buch wird wohl ein Jahr warten müssen, bis ich es lese. Die anderen Bücher sind wenigstens nicht ganz so eindeutig Winterbücher, aber das hier? Weihnachtslieder, -rezepte und -bräuche. Meine Mutter hat sich sehr gefreut, weil sie nämlich auch das Servus-Magazin ganz gerne liest. Außerdem haben wir zu fünft nur drei Bücher mit den Texten der Weihnachtslieder. Ja, ist minimal eng zu Weihnachten, wenn wir alle in die gleichen drei Bücher starren. Jetzt hat einer mehr ein eigenes.
Quelle: Verlag
Dieses Buch schaut irgendwie hübsch aus. Also behalte ich es. Und früher oder später lese ich es auch, versprochen!

Natürlich bekam ich auch noch andere Bücher dieses Monat:

Quelle: lovelybooks.de
Dieses Buch kam Mitte des Monats bei mir an - inklusive total netter Signatur durch Janis! Vielen, vielen Dank dafür, ich bin sehr gespannt auf dein Buch! 

Quelle: Verlag
 Von dem englischen Original des Buches hab ich schon unglaublich viel gehört! Es soll so, so gut sein! Es war also klar, dass ich zugreifen muss, wenn mir dieses Buch angeboten wird. Vielen Dank, ich bin gespannt!

Quelle: Verlag
 Auch dieses Buch ist ein Rezensionsexemplar. Ist das Cover nicht einfach unglaublich? Und es fühlt sich so, so toll an! Auf die Rezension müsst ihr aber noch etwas warten. Bis Juni hab ich Zeit dafür, wenn ich das jetzt richtig im Kopf habe. Falls das nicht stimmt: Keine Angst, das genaue Datum steht in meinem Kalender. Aber ich bin gerade wirklich zu faul, den zu holen.

Quelle: Verlag
Ja, ein neues Sachbuch. Letzten Sommer haben wir ja über Utopien geredet - drehen wir den Spieß also mal um, nicht? Supervulkane, Außerirdische, kein Internet mehr... Was kann denn wirklich alles passieren? Und: was würde dann wirklich passieren, wenn diese Dinge passieren? Ich werde es herausfinden - und euch natürlich davon berichten! Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar!

Quelle: Verlag

Ja, ich bin ein schwacher Mensch. Ich habe Bücher gekauft, natürlich. Aber es ist wirklich nicht meine Schuld, hört ihr? In meiner Familie ist ein Buchgutschein aufgetaucht, der dann irgendwie mir in die Hände gefallen ist und irgendwie bin ich dann in der Buchhandlung gelandet und plötzlich hatte ich ein neues Buch und einen Gutschein weniger. Was hätte ich denn machen sollen?

Quelle: Verlag
Auch dieses Buch ist ein Rezensionsexemplar. Von Rainer Wekwerth hab ich vor ein paar Jahren die Bücher zum Labyrinth gelesen. Ich hab die Bücher dazu verschlungen und war vom Ende des dritten Buchs so frustriert, dass ich gar nicht mitbekommen habe, dass es noch einen vierten Teil davon gibt. Ja, Klein-Mira hat das ganz toll gemacht, ich bin ebenfalls stolz auf sie. Aber ich hab sie trotzdem lieb. Auf jeden Fall bin ich schon total gespannt, wie denn jetzt dieses Buch so wird.

Quelle: Verlag
Nochmal: Ich kann nichts dafür, ich war unbeaufsichtigt und da war ein Buchladen und ich hatte eine Wartezeit zu überrücken. Und dieses Buch ist eh so dünn, das hat noch Platz daheim...irgendwo...vielleicht...

Quelle: Verlag
Wenn ich gestresst bin, gehe ich in die Buchhandlung. Ich weiß, vielleicht nicht die klügste Entscheidung. Aber ich hatte an dem Tag schon zwei Prüfungen hinter mir und zu meinem liebsten Buchladen ist es nur ein kleiner Umweg. Also hab ich mich dort ein bisschen vor der realen Welt versteckt, bis meine Nerven wieder etwas ruhiger waren. Und anschließend dieses Buch gekauft. Ich freu mich darauf!

Insgesamt sind im Januar 16 neue Bücher bei mir eingezogen. Davon sind fünf Bücher Rezensionsexemplare, den Rest habe ich entweder selbst gekauft oder durch Lovelybooks geschenkt bekommen.

Der Februar wird auf jeden Fall ein sehr leseintensiver Monat und - ganz ehrlich - ich denke, das hab ich mir verdient. Wie schaut es bei euch aus? Welche Bücher durften bei euch neu einziehen? Und kennt ihr schon einen von meinen Neuzugängen? Lasst es mich auf jeden Fall wissen!

Alles Liebe,
Mira

Mittwoch, 29. Januar 2020

Meine liebsten Buchzitate #8

Hey ihr Lieben! 

Ja, ihr habt richtig geraten: Meine Prüfungen sind immer noch nicht zu Ende. Allerdings fehlen jetzt nur noch drei und die hab ich alle heute und morgen. Ab übermorgen kommen also ganz normal wieder Rezensionen! Aber jetzt: Viel Spaß mit den Zitaten! 

1. "Vicious - Das Böse in uns" von V. E. Schwab, Seite 50

Die Momente, die ein Leben bestimmen, sind nicht immer offensichtlich. Es gibt kein Schild, auf dem steht: ACHTUNG, ÜBERGANG! Und meistens erhält man auch keinen offiziellen Brief auf teurem Papier oder muss sich unter einem Seil durchducken, eine rote Linie überqueren oder einen Blutpakt schließen. Die wichtigen Momente sind nicht immer lang und bedeutungsschwer.

2. "Disrupt - Her" von Miki Agrawal, Seite 19

Das größte Paradox allerdings besteht vielleicht darin, dass wir Frauen die Männer zur Welt bringen, sie neun Monate in unserem Bauch tragen, sie nähren und großziehen und manche Männer zum Dank dafür den Spieß komplett umdrehen und die Frauen unterdrücken.

3. "Shadowcast - Die Blume der Finsternis" von P. M. Freestone, Seote 151 und 152

Ich schnippe mit zwei gebogenen Fingern hinter seinem Rücken. Tut mir leid, wenn es ihn stört, dass ich beinahe in den Tod gestürzt wäre.

4. "Strange the Dreamer - Ein Traum von Liebe" von Laini Taylor, Seite 67 und 68

Welchen Zweck hat es denn, alt zu sein, wenn man die Jugend nicht in Verlegenheit stürzen darf?

5. "Die Welt ist eine große Geschichte, und wir spielen darin mit" von Roth Charlotte, Seite 75

"Wer sich an ein Abenteuer macht, muss wissen, worauf er sich einlässt", sagte Fanti. "Ein Abenteuer, das keine Gefahr und keinen Schmerz mit sich bringt, ist nichts wert."

Montag, 27. Januar 2020

Die ganze Welt ist eine große Geschichte, und wir spielen darin mit

Autorin: Charlotte Roth
Erschienen am 27.9.2019
Im Eisele Verlag
ISBN: 9783961610693
Rezensionsexemplar: Ja

Quelle: Verlag


Zur Autorin:
"Vom Leben inspiriert: Charlotte Roth wurde 1965 in Berlin geboren. Sie studierte Literaturwissenschaft, Latein und Anglistik in Berlin, Neapel und London. Seit mittlerweile über zehn Jahren ist sie freiberufliche Autorin und schreibt nicht nur unter dem Namen Charlotte Roth, sondern auch unter mehreren anderen Pseudonymen. Mit der Veröffentlichung ihres ersten Buches „Als wir unsterblich waren“ im Jahr 2014, welches auf ihrer eigenen Familiengeschichte basiert, erfüllte sie sich einen Lebenstraum. Das Buch erzählt auf verschiedenen Zeitebenen von den Berlinerinnen Alexandra und Paula, die die Stadt während dem Fall der Mauer und zur Zeit des Ersten Weltkrieges erleben. Charlotte Roth selbst lebt inzwischen nicht mehr in ihrer Geburtsstadt, sondern in London. Auch reist sie mit ihrer Familie sehr gerne durch Europa, ihr Herz hängt jedoch noch immer an Berlin."
Quelle: Verlag

Klappentext:
"Michael Ende war eine faszinierende Persönlichkeit, die Welt kaum vorstellbar ohne seine Fantasie. Einzutauchen in diese Vorstellungswelt des Menschen Michael Ende ist das Ziel dieses Romans, der bewusst keine faktenorientierte Biografie sein will, sondern der Versuch, sich den Geheimnissen, die Michael Ende nicht preisgab, ebenso respektvoll wie poetisch zu nähern. Sein Leben, das ein knappes Jahrhundert umfasste, wird mit seinem ganz speziellen Blick auf die Welt beleuchtet, der hinter dem Sichtbaren das Unsichtbare zu erspüren suchte. Geschrieben von Charlotte Roth und inhaltlich kuratiert von Michael-Ende-Kenner Roman Hocke wird dem Innenleben des seit Generationen geliebten Autors auf besondere Weise nachgespürt – in einer Fülle von Bildern, Schauplätzem und Begegnungen, aus der sich das Mosaik seiner ganz eigenen Geschichte zusammenfügt."
Quelle: Verlag

Meine Meinung: 
Jaaaa, endlich wieder mal ein bisschen Zeit für eine Rezension! Obwohl, eigentlich immer noch keine Zeit. Eine halbe Stunde halt, weil ich vor acht Uhr nicht zu lernen beginnen will. Und da ich dieses Buch gestern noch fertig gelesen habe (und heut nicht schon wieder nur Buchzitate veröffentlichen will), schreibe ich jetzt noch schnell die Rezension.

Michael Ende war der eine Autor, der meine Kindheit mehr geprägt hat, als irgendein anderer. Mit "Jim Knopf" habe ich lesen gelernt und habe die zwei Teile ungefähr eine halbe Million mal gelesen. "Momo" hat mir mein Vater geschenkt, als ich so um die acht Jahre alt war und auch dieses Buch hab ich so oft gelesen, bis der Einband ganz zerfledert war. Beide Bücher stehen immer noch in meinem Zimmer. Was ich an Michael Endes Bücher so geliebt habe, war die ganze Phantasie, die darin steckte. Ich saß mit offenem Mund vor den Büchern und war einfach nur eine stille Beobachterin, die mit Jim Knopf über den Markt Mandalas spazierte oder sich mit Momo gegen die grauen Männer wehrte. Kein Wunder also, dass ich diese Biografie unbedingt lesen wollte. Ich wusste, bevor ich mit dem Lesen begann, gar nichts über Ende. Ich hab mir vorgestellt, dass er wohl ein total glückliches Leben gehabt haben muss, denn wie kann ein unglücklicher Mensch so schön schreiben? Nun, so kann man sich täuschen. Michael Endes Leben ist tragisch und von so viele Tiefpunkten geprägt. Und ich weiß nicht, ob er auch nur an einem Punkt auch nur geahnt hat, wieviele Kinder er mit seinem Werk berührt hat und in der Zukunft berühren würde. Oder ob das überhaupt irgendwer geahnt hat, gerade zu Beginn seiner Laufbahn. Die war ja eher holprig. Kann sich das wer vorstellen? Eine Welt, in der es Michael Endes Bücher nicht gibt?  Also ich kann mir das nicht vorstellen, auf gar keinen Fall.

Bei diesem Buch handelt es sich eigentlich nicht um eine richtige Biografie, sondern um eine Romanbiografie. Bedeutet also, dass  nicht einfach die Fakten wiedergegeben werden, so wie sie halt passiert sind, sondern das Leben Endes in einen Roman verpackt wurde. Die Fakten seines Lebens sind daher laut Autorin nicht unbedingt genau so, wie sie auch stattgefunden haben. Manche Sachen wurden hier als wichtiger dargestellt, andere weggelassen und es findet eine klare Konzentration auf das Innenleben der Figuren statt. Das stand so schon im Vorwort des Buches und ich bin froh darum. Auch, wenn mich das in der ersten Sekunde ehrlich gesagt etwas stutzig machte, da ich deswegen halt nie so genau wusste, was sich die Autorin da jetzt dazugedichtet hat und was genau so stattgefunden hat. Aber: Wann weiß man das schon? Selbst wenn man selbst eine Biografie schreibt, kann man doch nie die Dinge so wiedergeben, wie sie wirklich stattgefunden haben.

Den Schreibstil fand ich großartig. Er ist sehr poetisch. Das war zu Beginn etwas gewöhnungsbedürftig und für die ersten hundert Seiten brauchte ich fast eine Woche. Aber danach war ich drin im Buch und den Rest hab ich dann an einem Wochenende gelesen. Ich weiß, für mich ist das immer noch recht langsam. Normalerweise ist langsames Lesen bei mir ein Zeichen dafür, dass ich wohl abbrechen werde, aber diesmal habe ich keine Sekunde daran gedacht, dass ich abbrechen könnte. Das Buch gefiel mir gut und der Schreibstil passte irgendwie dazu.

Mein Fazit also? Gut gelungenes Buch, das ich sehr genossen habe.