Freitag, 6. Dezember 2019

Die Sekte - Es gibt kein Entkommen

Autorin: Mariette Lindstein
Erschienen am 15.7.2019
Im Blanvalet Verlag
ISBN: 9783734107252
Rezensionsexemplar: Ja

Quelle: Verlag


Zur Autorin:
"Hinter den Kulissen: Mariette Lindstein ist eine deutsche Schriftstellerin. Sie war fünfundzwanzig Jahre lang Mitglied bei Scientology und arbeitete während dieser Zeit u. a. im Hauptquartier der Kirche in Los Angeles. 2004 verließ sie die Gemeinschaft dann schließlich. Über ihre Zeit die sie dort verbrachte und ihre Erfahrungen redet sie in ihren erfolgreichen Büchern.
Mit ihrem Debüt „Die Sekte – Es gibt kein Entkommen“ offenbart sie verborgene Geheimnisse der berühmten Sekte. Hierfür wurde sie mit dem Crimetime Specsavers Award für das beste Debüt ausgezeichnet und für den CWA Dagger Award nominiert.
Nebenbei hält die Autorin Vorträge über die Gefahren von Sekten."
Quelle: Verlag

Klappentext:
"Eine junge Frau in den Fängen einer gefährlichen Sekte – »Nervenzerreißende Spannung ist garantiert.« Aftonbladet

Auf einer nebeligen, sturmgepeitschten Insel vor der Westküste Schwedens hat sich der charismatische Franz Oswald, Anführer der Bewegung Via Terra, mit seinen Anhängern in einem herrschaftlichen Anwesen niedergelassen. Sofia Bauman ist fasziniert von dem Mann und dem geheimnisumwitterten Ort. Als er ihr einen Job anbietet, fällt es ihr leicht alles hinter sich zu lassen. Doch Oswald entpuppt sich als sadistischer Psychopath, der Sofia zu seinem Spielzeug machen will. Sie muss fliehen, aber sie ist längst in einem dunklen Netz aus Abhängigkeit, Liebe und Gewalt gefangen …"
Quelle: Verlag

Meine Meinung:
Dieses Buch fand ich echt erschreckend. Du als Leserin weißt, was es mit Via Terra auf sich hat und das von Anfang an. Während Sofia eigentlich nichts darüber weiß. Nur, dass sie den Anführer ganz cool findet und er ihr einen Job angeboten hat. Und ein sofortiges Jobangebot, das ist für Leute unseres Studiums jetzt nicht unbedingt etwas selbstverständlich. Ja, unseres Studiums: Literaturwissenschaft. Mit dem einzigen Unterschied, dass sie schon fertig ist und ich hoffentlich nie in ihrer Situation lande. Aber zurück zum Thema. Du als Leserin weißt von Anfang an, dass das mit Via Terra nicht gut enden wird. Ich meine, das Buch heißt schon "Die Sekte" und der Klappentext spricht von einer "gefährlichen Sekte" und von einem "dunklen Netz aus Abhängigkeit, Liebe und Gewalt". Sofia kennt den Klappentext ihres Buches nicht. Und sie rutscht da einfach rein.

Kennt ihr die Redewendung, dass ein Frosch, der in einen Topf gesetzt wird, dessen Wasser sich nur langsam und gradweise erhöht, totgekocht wird, bevor er überhaupt realisiert, dass er in Gefahr ist? Nun, genau so ging es Sofia. Sie war, dumm gesagt, der Frosch im Topf voll Wasser. Dabei ist sie nicht mal besonders naiv oder so. Sie macht sich keine falschen Hoffnungen und sobald die Dinge beginnen, sich in die falsche Richtung zu entwickeln, bemerkt sie das auch und reagiert darauf auch. Nur blöderweise sind um sie herum sehr viele Leute, die das einfach nicht so sehen, wie sie. Da sind halt dann einfach die "Anderen" schuld. Die Anderen, die Oswald natürlich wieder reizen mussten. Die Anderen, die ihre Arbeit nicht so machen, wie sie sie machen sollten. Die Anderen, die faul sind und dumm und einfach alles falsch machen müssen und dadurch das gesamte Team in Ungnade verfallen lassen. Die Anderen, die die Regeln ja kennen und die Konsequenzen ja auch und deswegen ja eigentlich wissen müssten, dass sie sich anders verhalten müssten und dann wäre ja alles wieder gut und so schön, wie es zu Beginn war. Oder? Blöd nur, wenn Sofia plötzlich eine der Anderen wird. Und dann halt nichts mehr so schön ist, wie es mal war. Aber ich will gar nicht zu viel verraten, deswegen beende ich diesen Absatz lieber. Sonst plaudere ich  am Ende noch irgendwelche Cliffhanger aus, ohne es wirklich zu wollen.

Besonders spannend finde ich, dass auch die Autorin teil einer Sekte war. Das wusste ich nicht, bevor ich das Buch zu lesen begann. Erst als ich das Buch beendet habe, erfuhr ich das. Das macht das Buch meiner Meinung nach noch spannender, denn die Autorin hat da wahrscheinlich auch eigene Erfahrungen eingebaut. Teilweise kamen mir die Strafen offensichtlich übertrieben vor, also wirklich überspitzt. So, dass ich nur mit Unverständnis darauf reagieren konnte, dass Sofia noch hier bleibt und nicht sofort abhaut. Aber die Autorin war ja teil einer Sekte. Keine Ahnung also, ob die Strafen wirklich so übertrieben sind, wie sie mir vorkommen. Man hört ja immer vieles über Sekten, aber Sekten, die betreffen ja immer nur die Anderen.  Bei uns zumindest, da gibt es zwei Sekten, die man öfters sieht. Eine steht immer mit Flyern vor dem Bahnhof und ich bin mit einem Mädchen, das Teil dieser Sekte war, in die gleiche Klasse in der Hauptschule gegangen. Eine andere steht immer in der Haupteinkaufsstraße meiner Universitätsstadt und will mit mir darüber reden, was ich an meinem Leben so mag, keine Ahnung, was das bringen soll. Gibt es wirklich Leute, die dann ein ernsthaftes Gespräch anfangen und sich bekehren lassen? Wahrscheinlich, sonst würden die das ja nicht machen. Aber trotzdem, es wirkt...seltsam.

Den Schreibstil fand ich sehr gut. Sofia erzählt die ganze Geschichte und man begleitet sie wirklich auf ihrem ganzen Weg. Aber auch eine zweite Person lernen wir näher kennen, immer am Ende eines jeden Kapitels. Wer das ist, werde ich euch nicht verraten. Aber eines sage ich euch: Es ist verdammt gruselig. Und mitreißend. Die letzten 200 Seiten habe ich gestern Abend noch gelesen, weil ich sowieso nicht schlafen hätte können, ohne zu wissen, wie das ausgeht. Tja, ich habe es geschafft. In weniger einer Stunde. Uff.

Mein Fazit? Auf jeden Fall lesenswert und für mich auf jeden Fall auch ein möglicher Kandidat für einen Re-Read.

Mittwoch, 4. Dezember 2019

Scythe - Das Vermächtnis der Ältesten

Autor: Neal Shusterman
Erschienen am 27.11.2019
Im Fischer Sauerländer Verlag
ISBN:9783737355087
Rezensionsexemplar: Nein

Quelle: Verlag

Zum Autoren:
"Ein Großmeister bedrückender Sci-Fi-Szenarien: In den USA gilt Neil Shusterman längst als einer der Superstars unter den Jugendbuchautoren. Alle Bücher des 1962 im New Yorker Stadtteil Brooklyn geborenen Schriftstellers und Drehbuchautors wurden zu internationalen Bestsellern und sind vielfach ausgezeichnet. Unter anderem erhielt Shusterman den National Book Award for Young People’s Literature. Shusterman studierte an der University of California in Irvine Psychologie und Theaterwissenschaften. Während dieser Zeit schrieb er eine beliebte Humor-Kolumne für die Schulzeitung. Danach arbeitete er als Assistent bei einer Talentagentur in Los Angeles, wo sich ein bekannter Agent seiner annahm. Schon nach kürzester Zeit hatte Shusterman einen ersten Buchvertrag und einen Drehbuchjob. In Deutschland wurde vor allem seine „Unwind Dystology“ bekannt, eine Sci-Fi-Serie für Jugendliche, die ab 2012 unter dem Titel „Vollendet“ erschien. In dem bedrückend realen Mehrteiler geht es um den 16-jährigen Connor, der „umgewandelt“ werden soll – das heißt, sein Körper wurde von seinen Eltern vollständig zur Organspende freigegeben. Als er Risa trifft, der ein ähnliches Schicksal blüht, müssen sich die beiden entscheiden – Flucht oder Umwandlung? In „Scythe – Die Hüter des Todes“, einer weiteren Sci-Fi-Serie, entwickelt Neil Shusterman die gruselige Vision einer scheinbar perfekten Welt. Aktuell lebt der Autor mit seinen vier Kindern in Südkalifornien."
Quelle: Verlag

Klappentext:
"Unsterblichkeit, Wohlstand, unendliches Wissen – all das haben die Menschen in der Zukunft erreicht. Das neue Problem: Überbevölkerung. Die Lösung: die Installation der Scythe, die entscheiden, wer leben darf und wer sterben muss. Doch die Scythe der neuen Ordnung missbrauchen ihre Macht, allen voran Scythe Goddard. Aufhalten können ihn nur Citra und Rowan, doch die liegen in einem eisigen Gefängnis auf dem Meeresgrund und niemand weiß, ob es gelingen wird, sie rechtzeitig wiederzubeleben. Das spannende Finale der international erfolgreichen »Scythe«-Trilogie."
Quelle: Verlag

Meine Meinung:
Neal Shusterman nimmt eine Utopie und schafft es, sie so umzubauen, dass man doch nicht mehr dort leben will. Ehrlich. Strenggenommen wär das ja die perfekte Welt: Unsterblichkeit, keine Krankheiten, jeder kann seine Träume verfolgen und genau das machen was er will. Und das alles unter der Herrschaft einer liebevollen, fast gottähnlichen, künstlichen Intelligenz, die immer nur das Beste für dich will. Blöd ist da nur eines: Da sind ausgebildete Massenmörder, die dazu ausgebildet sind, die Überbevölkerung zu bekämpfen. Und manchen davon macht das auch noch Spaß!

Auf den dritten Teil dieser Reihe habe ich eine halbe Ewigkeit und noch drei Tage gewartet. Am Erscheinungstag stand ich dann gleich nach der letzten Vorlesung in der Buchhandlung und bettelte die Buchhändlerinnen an, mir doch bitte, bitte, sofort und auf der Stelle den letzten Band zu geben, denn ich MUSS wissen, wie es weitergeht. Tja, sie hatten die Bücher noch nicht mal eingeräumt, ich durfte mir also ein Exemplar aus dem frischgeöffneten Karton klauen. Gott sei Dank! Tja, dann habe ich erstmal gelesen. Für diesen Band habe ich um einiges länger gebraucht, als für die vorhergehenden Teile. Der Hauptgrund dafür war wohl die Länge dieses Buches: Insgesamt über 600 Seiten hat das gute Stück! Außerdem stand bei mir am Wochenende Familienbesuch an. Also konnte ich immer nur an den Abenden, beim Frühstück und bei den Zugfahrten lesen. Jetzt bin ich aber fertig, deswegen kommt hier jetzt die Rezension. Nun, eigentlich stecken wir schon mittendrin.

Citra (eigentlich ja Scythe Anastasia, also bitte!) ist toll wie immer. Ich habe ehrlich gesagt auch gar nichts anderes erwartet. Sie ist eine großartige und starke junge Frau und ich bewundere sie für ihren Mut und ihre Kraft. Sie ist für mich die einzig wahre Hauptfigur des Buches und stellt jeden anderen in den Schatten.
Rowan (Scythe Lucifer!!!) rückt auch hier wieder eher in den Hintergrund. Er ist zwar ein netter Kerl, allerdings geht er neben Citra einfach unter, zumindest meiner Meinung nach. Das ist aber nicht wirklich ein Kritikpunkt, wie gesagt, ich mag Citra.
Greyson war in diesem Band die nächste wichtige Erzählperspektive. Ihr werdet es nicht glauben, doch er hat sich zum Propheten gemausert! Immerhin ist er der einzige, mit dem der Thunderhead noch spricht. Und er macht sich wirklich gut in seiner Rolle. Gleichzeitig bleibt er ein normaler Kerl, der seine Situation einfach nur extrem absurd findet. Ihr hätte ich stellenweise echt gern umarmt. Auch, wenn er das später echt nicht mehr nötig hatte. Glaubt mir, der Kerl kommt auch ohne jede Hilfe zurecht.
Eine Figur, die neu dazugekommen ist, ist Jeri. Jeri ist ein genderfluider Kapitän eines großen Schiffes und hat es sich zur Aufgabe gemacht, Scythe Anastasia zu beschützen. Wenn es sein muss, auch mit Jeris eigenen Leben. Jeri war die erste Figur überhaupt, die ich kenne, die genderfluid ist. Und noch spannender: Das ist in diesem Buch überhaupt kein Thema. Jeri wird nach den passenden Pronomen gefragt, ja, aber trotzdem ist das eher Nebensache. Fand ich total spannend und erfrischend und deswegen möchte ich diese Besonderheit auch auf jeden Fall nochmal hervorheben.

Die Geschichte war unglaublich spannend. Dieses Buch deckte eine sehr weite Zeitspanne ab: Über drei Jahre! Deswegen konnte leider nicht alles so genau und ausführlich beschrieben werden, wie ich mir das stellenweise gewünscht hätte. Meiner Meinung nach änderte das aber nichts an der Spannung. Anfangs war es stellenweise verwirrend, da der Autor viel in der Zeit herumsprang, aber auch daran gewöhnte man sich ziemlich schnell.

Auch der Schreibstil ist toll. Er ist erschreckend, er ist verwirrend, er ist wunderschön und einzigartig. Das Buch ließ mich laut im überfüllten Zug auflachen und nur Sekunden später stellten sich die Härchen auf meinen Armen auf und ich musste mich davon abhalten laut zu schreien. Also typisch Neal Shusterman halt, nichts Besonderes. (hysterisches Lachen) Kleiner Scherz. Natürlich ist das besonders. Der Autor ist großartig. Und genau deswegen hat er auch den Approved-Stempel verdient.


Montag, 2. Dezember 2019

Wir sehen dich sterben

Autor: Michael Meisheit
Erschienen am 14.10.2019
Im Heyne Verlag
ISBN: 9783453439825
Rezensionsexemplar: Ja

Quelle: Verlag

Zum Autoren:
"Michael Meisheit – Jahrgang 1972 – hat an der Filmakademie Baden-Württemberg Film studiert – mit dem Schwerpunkt „Drehbuch“. Sozusagen vom Studium weg wurde er 1997 als Drehbuchautor für die Fernsehserie „Lindenstraße“ engagiert, für die er in den folgenden zwanzig Jahren knapp 400 Folgen geschrieben hat. Seit 2012 veröffentlicht er – vor allem unter dem Pseudonym Vanessa Mansini – humorvolle Liebesromane. Für "Nicht von dieser Welt" gewann er 2014 den Indie-Autoren-Award der Leipziger Buchmesse. Insgesamt hat er fast 200.000 Bücher und Hörbücher im Selfpublishing an die Leser*innen gebracht. Im Oktober 2019 erschien sein erster Thriller "Wir sehen Dich sterben" bei Heyne. Meisheit lebt mit seinen zwei Kindern in Berlin-Kreuzberg."
Quelle: Verlag
Klappentext:
" Berlin: An einem Dezembersonntag soll MyView der Weltöffentlichkeit präsentiert werden. Bei dem geheimen Projekt wurde eine bahnbrechende Technologie entwickelt: Mithilfe eines Chips im Sehnerv kann das Blickfeld eines Menschen live auf einen Bildschirm übertragen werden. Einen Tag vor der Präsentation entdeckt die junge Wissenschaftlerin Nina Kreutzer Videostreams, die durch die Augen von sechs ihr unbekannten Menschen blicken lassen. Menschen, die offensichtlich nicht wissen, dass ihnen ein Chip implantiert wurde – und die jetzt einer nach dem anderen ermordet werden. Zusammen mit dem Polizisten Tim Börde beginnt für Nina ein Wettlauf gegen die Zeit …"
Quelle: Verlag

Meine Meinung:
Was für ein Buch! Einfach großartig und empfehlenswert! Und natürlich, wie jedes mal, wenn ich so ein tolles Buch gelesen habe, zögere ich das Schreiben der Rezension so weit hinaus, bis es gar nicht mehr weiter geht. Toll, ich weiß!

Beginnen wir doch mit den Hauptfiguren, wie immer. Zuerst will ich euch Tim Börde vorstellen. Tim ist Polizist und ein ziemlich cooler noch dazu. Er reagiert auf vieles einfach genau so, wie ich als Leserin reagiert habe. Jemand sagt ihm, dass MyView existiert - er hält sie für verrückt und zweifelt erstmals. Jemand bringt sich in Gefahr, entgegen meiner ausdrücklichen Anweisung als besorgte Leserin - er rauft sich zu genau der gleichen Zeit die Haare wie ich und schimpft mit Nina zu genau der gleichen Zeit, in der ich auch überlege, ob ich das Buch nicht einfach an der nächsten Bushaltestelle aussetzen sollte.
Nina ist die zweite Hauptfigur. Sie will eigentlich gar kein Teil der Geschichte sein und ist es zu Beginn auch nicht. Ganz im Gegenteil! Zuerst ist jemand ganz anders die Protagonistin und sie nur eine Nebenfigur, die mir nicht mal besonders sympathisch war. Sie war halt einfach die eine, der der Freund ausgespannt wurde und die deswegen (verständlicherweise) immer noch sauer ist. Und die halt eigentlich nur mithilft, weil sie es halt muss. Und dann plötzlich ist sie die neue Hauptfigur und einzige Zeugin und in Lebensgefahr und eigentlich will sie das gar nicht. Aber jetzt steckt sie schon mittendrin, also kann sie ja auch dabei mitarbeiten, den Mörder zu stoppen.

Die Geschichte fand ich total erschreckend. Menschen wird ohne, dass sie es wissen, ein Chip implantiert, der alles aufzeichnet, das sie sehen? Gruselig, verdammt gruselig! Vor allem, da das halt wirklich einfach ganz normale Leute sind. Das könnte jeder von uns sein! Wer weiß, vielleicht sind meine Augen (oder meine Brille) ebenfalls manipuliert. Ich würde es wohl nie herausfinden. Ich fand es gut, dass in diesem Buch gezeigt wurde, wie das einen Menschen beeinflusst oder beeinflussen könnte. Stellt euch vor, was man durch eure Augen denn so sehen könnte! Bei mir wäre das jetzt nicht sooo spannend: Man würde wohl hauptsächlich Buchseiten, Hörsäle oder meinen Laptop sehen, aber trotzdem. Es wäre trotzdem einfach extrem unangenehm.
Der Autor war wirklich sehr gut darin, mich in die Irre zu führen. Ich habe während dem Lesen sehr, sehr viele Theorien entwickelt, wie denn das ausgehen könnte. Wer könnte der Mörder sein? Schafft der Mörder es, seinen Auftrag abzuschließen? Wer sind die Leute mit den Chips? Und sind wirklich alle so gut, wie es scheint? Oder täuscht sich Nina in ihren Mitmenschen?

Der Schreibstil war sehr unterhaltsam und angenehm. Das Buch lies sich in einem Rutsch durchlesen und war ein sehr angenehmer Begleiter in Zug und Bus. Leider kein besonders langer Begleiter, denn nach vier Tagen, wars das auch schon wieder. Leider, ich hätte sehr gerne noch mehr Zeit mit Nina und Tim verbracht.

Mein Fazit? Ein super spannendes Buch! Es war mir eine Freude, dieses Buch lesen zu dürfen!