Mittwoch, 31. März 2021

Monatsrückblick März

 Hey ihr Lieben!

Willkommen zum vorerst letzten Monatsrückblick. Ja, richtig gelesen. Mir macht dieses Format nicht mehr so viel Spaß, deswegen wird der letzte Tag des Monats in Zukunft wohl anders gefüllt werden. Wie genau weiß ich noch nicht, wir werden es sehen.

Im letzten Monat habe ich wieder drei Beiträge aus meiner Buchzitate-Reihe gepostet, außerdem ein Special zum Thema "1 Jahr Pandemie". Schaut euch das sehr gerne an, falls ihr diese Posts noch nicht gesehen habt. Insgesamt habe ich 11 Bücher gelesen. Das waren:

Und das wars dann auch schon wieder mit dem März. Ein paar Highlights waren dabei, jetzt freue ich mich schon sehr auf den April. Bei uns wird's jetzt endlich so richtig schön frühlingshaft, fast schon sommerlich. Ihr wisst was das bedeutet? Die Radfahrsaison beginnt. Ihr könnt es mir glauben: Ich kann es schon gar nicht mehr erwarten, wieder regelmäßig in die Pedale zu treten.

Hattet ihr auch einen schönen März? Lasst es mich gerne wissen. Ich freue mich darauf, mit euch zu plaudern.

Alles Liebe,
Eure Mira

Dienstag, 30. März 2021

Meine liebsten Buchzitate #43

1. "Miss Maxwells kurioses Zeitarchiv" von Jodi Taylor, Seite 312

"Diese Karten sind ja gezinkt."
"Natürlich sind sie das", sagte Hunter. "Ich habe sie eigenhändig markiert."

2. "The Bell Jar" von Sylvia Plath, Seite 53

"Do you know what a poem is, Esther?"
"No, what?" I would say.
"A piece of dust."
Then just as he was smiling and starting to look proud, I would say, "So are the cadavers you cut up. So are the people you think you're curing. They're dust as dust as dust. I reckon a good poem lasts a whole lot longer than a hundred of those people put together."
And of course Buddy wouldn't have any answer to that, because what I said was true. People were made of nothing so much as dust, and I couldn't see that doctoring all that dust was a bit better than writing poems people would remember and repeat to themselves when they were unhappy or sick and couldn't sleep.

3. "Liebe ist ein Miststück" von Yasemin Grißmann, Seite 179

Liebe ist ein Miststück, und ich kann es kaum erwarten, sie eines Tages in die Finger zu bekommen, sanft meine Finger um ihren Hals zu schließen und mit ganz viel Liebe zuzudrücken.

4. "Warum ich nicht länger mit Weißen über Hautfarbe spreche" von Reni Eddolodge, Seite 13

Ich hörte auf, mit Weißen über Hautfarbe zu sprechen, weil ich nicht glaube, dass Aufgeben ein Zeichen von Schwäche ist. Manchmal geht es dabei um Selbsterhaltung.


Später als die meisten ereilte Thyon Nero die Erkenntnis, dass andere Menschen ebenfalls ein Leben hatten. Theoretisch war ihm das natürlich klar gewesen, aber bisher hatte dieses Wissen keine tieferen Spuren hinterlassen. Für ihn waren andere Leute immer nur Nebendarsteller gewesen, die den Zweck hatten, sein Heldenstück auszuschmücken. Ihre Lebensgeschichten rankten sich als Nebenhandlungen um seine eigene. Nun hatten sich die Verhältnisse plötzlich umgekehrt, und es zog Thyon den Boden unter den Füßen weg - als hätte jemand die Rollenhefte vertauscht und ihm das falsche Manuskript in die Hand gedrückt. Plötzlich war er der Nebendarsteller, der herumstand, während der Staub sich legte.

Sonntag, 28. März 2021

Bücherliebe. Was Bücherregale über uns verraten

 Autorin: Annie Austen
Erschienen am 16.02.2021
Im Harper Collins Verlag
ISBN: 9783749901067
Rezensionsexemplar: Ja

Quelle: Verlag

Klappentext:
"Ob wir unsere Bücher nun alphabetisch nach Autoren, nach Genres oder (Himmel bewahre!) nach Farben sortieren – Bücherregale sind die heimlichen Stars unter den Wohnzimmermöbeln. Doch neben vielgeliebten Bücherschätzen bergen sie so manches Geheimnis: Haben wir unsere Sammlung mit der unseres Partners vereint? Behalten wir alle Bücher, die wir gelesen haben, oder nur die am meisten geschätzten?

Annie Austen geht den wirklich wichtigen Fragen des Lebens nach: Wie bringe ich Ordnung in mein Bücherregal? Warum sind Shelfies noch immer besser als Selfies? Muss man Bücher unbedingt zu Ende lesen? Und ganz wichtig: Wie überwinde ich die Angst, ein Buch zu verleihen? Außerdem gibt sie uns stolzen Regalbesitzern viel Insiderwissen und Inspirationen an die Hand: von Bücherregalen, die Geschichte schrieben, den Lieblingstiteln aus den Regalen von Barack Obama und Marilyn Monroe bis hin zu Welthits, die ihre Inspiration in Büchern fanden, fiktiven Bibliotheken und vieles mehr.

»Bücherliebe« ist ein spaßiges und lehrreiches Kompendium für neugierige Sammler und zugleich ein Befreiungsschlag für verschüchterte Bücherfreunde. Denn das kleine Geschenkbuch huldigt die erstaunlichen Weisheiten und vielseitigen Möglichkeiten, die ein Leben mit Büchern bereithält – und beweist einmal mehr, dass wir Leserinnen und Büchernarren unser Leselicht nicht unter den Scheffel stellen müssen."
Quelle: Verlag

Meine Meinung:
Was gibt es für eine Leseratte schöneres als ein Buch, in dem beschrieben wird, wie großartig Leseratten doch sind? Nicht viel, zumindest meiner Meinung nach. Und das hier ist wieder mal ein tolles Beispiel, das meine Theorie unterstützt. Die Liebe zum Lesen, die mich und die Autorin verbindet, springt mich wirklich von jeder Seite an.

Die Autorin spricht hier wirklich viele Themen an, manche fand ich spannender als andere. Die Listen fand ich jetzt nicht ganz so interessant, ihre längeren Texte waren da um einiges ansprechender. An ihr Kapitel zur Frage "Wie ordne ich mein Bücherregal am besten?" muss ich zum Beispiel täglich denken, seit ich das Buch fertig gelesen habe. Es geht um beeindruckende Bücherregale, um Gerichtsprozesse wegen verliehenen Büchern und um die Frage, was man denn bitte tun soll, wenn man mit seinem Partner zusammenzieht und feststellen muss, dass man viele gemeinsame Bücher hat. Beide Exemplare behalten? Eines weggeben? Und was, wenn man feststellen muss, dass er oder sie überhaupt keine Bücher besitzt? (Antwort und kleiner Spoiler: Lauf!)

Ich habe dieses Buch an einem Vormittag durchgelesen, was wohl so einiges über dieses Buch aussagt. Dabei war das gar nicht geplant! Ich hab es nur in die Hand genommen, wollte ein bisschen reinschmökern und dann plötzlich hat mein Reader behauptet, dass ich jetzt am Ende des Buches bin und mir was Neues zum Lesen suchen muss. Ups?

Für mich bleibt nur eine Frage offen: Bin ich noch bibliophil oder schon von Bibliomanie betroffen? Liebe ich Bücher auf eine normale Art oder ist das schon krankhaft? Ich wusste bis vor diesem Buch nicht, dass es Bibliomanie gibt! Vielleicht wäre das schon wieder Stoff für einen eigenen Blogpost ...?

Mein Fazit? Wirklich tolle Lektüre für Zwischendurch. Kann ich allen begeisterten LeserInnen ans Herz legen.