Hi ihr Lieben!
Am Montag ging die Rezension zu "Der Regisseur" auf meinem Blog online! Schon da hab ich angekündigt, dass es heute noch einen Post dazu geben wird. Ich wurde nämlich gefragt, ob ich nicht einen Themenpost im Zuge der Blogtour schreiben möchte. Und ich habe zugestimmt, also gibt es heute einen Post darüber, was es denn eigentlich mit der MeToo-Bewegung so auf sich hat und wie das mit dem "Regisseur" zu tun hat.
Also: Was ist das denn eigentlich?
Alles begann mit einem Hashtag: #metoo! (auf Deutsch: Ich auch) Ab Mitte Oktober 2017 war der plötzlich überall in allen sozialen Netzwerken. Da wurde nämlich der Weinstein-Skandal publik. Der Typ ist Filmproduzent. Wie der Regisseur im Buch hat auch er mehrere Frauen sexuell belästigt, genötigt oder sogar vergewaltigt. Die Reaktion darauf war enorm. Alyssa Milano, eines seiner Opfer, rief online dazu auf, auf das Problem der sexuellen Gewalt aufmerksam zu machen. Sie schrieb: "Wenn du sexuell belästigt oder angegriffen wurdest, schreibe „Me too“ als Antwort auf diesen Tweet." Am 15. Oktober, also am selben Tag des Posts, wurde der Hashtag mehr als 200.000 mal verwendet. Am nächsten Tag dann über eine halbe Millionen mal. Der Hashtag trendete in 85 Ländern. Auch einige Männer haben auf diese Postings reagiert. Manche haben ihre eigenen Erfahrungen geteilt, andere haben ihr Verhalten bestätigt und mit dem Hashtag #HowIwillchange (auf Deutsch: Wie ich mich ändern werde) geschworen, ihr Verhalten zu ändern. Millionen von Frauen haben online ihre Erfahrungen mit Diskriminierung gegen ihr Geschlecht und ihre Erfahrungen mit sexueller Gewalt geteilt. Viele Berühmtheiten wurden beschuldigt - unter anderem George H.W. Bush, der ehemalige US-Präsident, und Donald Trump, der momentane Präsident der USA.
Natürlich blieb diese Bewegung nicht ohne Folgen. In vielen Unternehmen wurde Interesse an einer Veränderung der Situation gezeigt und es gibt jetzt auch viel mehr Projekte zur Vorbeugung und Meldung von sexueller Belästigung am Arbeitsplatz. Natürlich gab es auch Kritik zur Bewegung: Dass die betroffenen Frauen in eine passive Rolle gezwungen werden, dass normales Flirten nicht mehr möglich ist und sofort als sexuelle Belästigung aufgefasst wird (wie zur Hölle flirtet ihr bitte!?) oder auch dass die Bewegung dazu ausgenutzt werden könnte, falsche Anschuldigungen zu verbreiten.
Aber wie zur Hölle hängt diese Bewegung mit dem Buch "Der Regisseur" zusammen?
Wie auch Weinstein ist auch der Protagonist des Buches, Vittorio Angelotti, ein Filmproduzent. Und wie auch Weinstein nutzt auch Vittorio die Macht, die aus dieser Position entsteht, voll aus. Er schikaniert seine Haushälterin und seine Drehbuchautorin, erpresst eine Frau, die eigentlich nur die Freiheit von ihrem Ehemann wollte und bezirzt Laienschauspielerinnen, die sich eine große Karriere beim Film erhoffen. Dass Vittorio im gesamten Buch nicht einmal mit einer Anzeige bedroht wird, ist mir ein Wunder. Gerade, weil für ihn nicht mal das Alter der Protagonisten ein Ausschlusskriterium ist: Auch vor dem jugendlichen und damit minderjährigen Sohn seiner Haushälterin macht er nicht halt.
Meiner Meinung nach, funktioniert der Vergleich zwischen der Bewegung und dem Buch aber nicht ganz, trotz der Parallelen. Dafür habe ich zwei Gründe. Erstens hätte ich mir eine kritischere Sicht auf Vittorio gewünscht. Klar merkt man, dass das nicht richtig ist, was er da macht. Aber trotzdem schienen ihm die meisten seiner Opfer einfach zu verfallen. Nicht einmal kam es zu einer Anzeige, einer Racheaktion oder wenigstens Versuchen der Opfer, ihm zu entgehen. Er schreitet einfach durch sein Leben und macht und nimmt sich, was auch immer er will. Und keinen scheint es zu interessieren. Das ist auch schon der zweite Grund, der meiner Meinung nach einen Vergleich schwer macht: Keinen scheint es zu interessieren. Ich meine, klar, das Buch spielt zu einer Zeit, wo ich wohl entweder noch nicht mal geboren war oder noch in den Windeln steckte. Von #MeToo haben die meisten von Vittorios Opfer wohl noch nie was gehört. Aber trotzdem kann ich mir nicht vorstellen, dass jeder von ihnen Vittorio einfach machen lässt, was auch immer er will. Und gerade von einem Buch, das sich selbst mit der #MeToo-Bewegung in Verbindung bringt, hätte ich mir erwartet, dass es für jemanden wie Vittorio ernste Konsequenzen gibt. Und wenn schon nicht eine Anzeige dann zumindest irgendwas anderes, irgendeine Art von Gerechtigkeit halt. Ihr wisst, was ich meine.
Nun bin ich aber fertig mit meiner Meinung. Lasst uns also zu der Sache kommen, wegen der ihr wahrscheinlich überhaupt so weit gelesen habt: Das Gewinnspiel! Es gibt einen absolut hammermäßigen Gewinn und alles, was ihr dafür tun müsst, ist einen Kommentar unter diesen Post zu schreiben! Aber hier der offizielle Text der Blogtour!
#GEWINNSPIEL * #DerRegisseur
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Und es ist so leicht, in den Lostopf zu hüpfen!
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tust. Jeder hat also die Möglichkeit, 11 Mal in den Lostopf zu hüpfen!
Teilnahmebedingungen
Das Gewinnspiel endet am Ende der Blogtour, am Donnerstag, 13.11., 23.59 Uhr.
Ihr müsst mindestens 16 Jahre alt sein oder die Erlaubnis eurer Eltern haben, um mitzumachen. Um den Gewinn erhalten zu können, müssen die Gewinner uns ihre Adresse mitteilen. Teilnahme aus Deutschland und Europa möglich. Dieses Gewinnspiel wird nicht von Instagram gesponsert. Instagram ist nicht verantwortlich für dieses Gewinnspiel.
Alles klar? Dann ab in den Lostopf mit euch! Die Gewinnchancen sind wirklich gut und bei diesem Preis würde ich am liebsten selbst teilnehmen! Also: Worauf wartet ihr noch?
Aber jetzt würde mich eure Meinung interessieren! Habt ihr schonmal etwas von dieser Bewegung gehört? Und kennt ihr noch andere Bücher zu diesem Thema? Lasst es mich auf jeden Fall wissen, einen Grund zu kommentieren, habt ihr ja hier auf jeden Fall! ;)
Bis zum nächsten Mal!
Eure Mira





