Sonntag, 26. Februar 2023

Meine liebsten Buchzitate #111

 1. "Untouchable" von Talia Hibbert, Seite 83 (Kindle Edition)

The earth hadn't moved, when her skin had brushed his. The stars hadn't aligned, and his heart hadn't pounded its way right out of his chest. It only felt that way.

2. "Untouchable" von Talia Hibbert, Seite 79 (Kindle Version)

"You're kind of bossy, you know that?" She arched a brow. "I am thirty years old. If I had gone this long without identifying my key character traits, I would be suffering from a sad lack of self-awareness."

3. "Highly suspicious and Unfairly Cute" von Talia Hibbert, Seite 13

Being friends with him is like having a poisonous pet snake who loves you so much they only bite you once a year.

4. "Ex Hex. Verliebt, verwünscht, verbündet" von Erin Sterling, Seite 166

"Ich kann mir nur wenig vorstellen, was deprimierend ist, als in einer Bibliothek zu spuken", sagte Gwyn. "Auf einem Friedhof oder so hat man wenigstens was zu tun. Für eine gewisse Ästhetik zu sorgen. Aber in einer Bibliothek festzustecken, weil man irgendwann im Jahr 1994 vergessen hat, seine Gebühren zu bezahlen? Richtig ätzend."

5. "Merry Inkmas" von Talia Hibbert, Seite 93 (Kindle Edition)

That was the funny thing about being with Cash - no matter how on edge she felt at first, somehow she always ended up relaxed. Comfortable. Happy. Lord knew why. He was a grumpy fuck.

Donnerstag, 23. Februar 2023

Meine liebsten Buchzitate #110

 1. "Highly suspicious and unfairly cute" von Talia Hibbert, Seite 13

"What d'you have next?"

"Philosophy." Which it's too damn hot for. Existential crises should be saved for rainy days; happy sunshine just undermines the whole vibe.

2. "Dead Poets Society" von N.H. Kleinbaum, Seite 28

One reads poetry because he is a member of the human race, and the human race is filled with passion! Medicine, law, banking - these are necessary to sustain life. But poetry, romance, love, beauty? These are what we stay alive for!

3. "Ex Hex. Verliebt, verwünscht, verbündet" von Erin Sterling, Seite 43

"Okay, gut, solange wir nicht versehentlich Dämonen heraufbeschwören, bin ich dabei."

"Das war nur ein Mal, und technisch gesehen war es auch nur ein ziemlich angepisster Elementargeist."

4. "Emilia Galotti" von G. E. Lessing, Seite 69

Und glauben Sie, glauben Sie mir: wer über gewisse Dinge den Verstand nicht verliert, der hat keinen zu verlieren. 

5."Merry Inkmas" von Talia Hibbert, Seite 82 (Kindle Version)

He hadn't had a wink of sleep all night, and the sunrise didn't make things any better; his mind was running like Usain Bolt on Speed.

Montag, 20. Februar 2023

Dead Poets Society [Kurzrezension]

 

Quelle: Verlag

Eigentlich stand dieses Buch schon seit fast einem Jahrzehnt bei mir im Regal. Irgendwann hat es mir mal meine Tante zu irgendeinem Anlass geschenkt, ich habe das erste Kapitel gelesen und es dann zur Seite gelegt und nicht wieder angefasst. Vor allem, da mein Englisch mit 14 oder 15 Jahren doch noch ein bisschen schlechter war als heute. Doch dann, vor etwa einem Monat, mussten zwei liebe Buchclubmensch schockiert feststellen, dass ich dieses Buch noch nicht gelesen habe. Und da das anscheinend das einzige Buch war, das einen dieser Buchclubmenschen bisher zum Weinen gebracht hat, drückte er mir gleich sein eigenes Exemplar in die Hand. Also habe ich es jetzt auch endlich gelesen.

Dieser Roman folgt einer Gruppe Jungs auf einem Eliteinternat und ihrem neuen Englischlehrer, der bei ihnen durch seine unkonventionellen Lehrmethoden Lust auf Poesie weckt. Sie dichten, verlieben sich, rebellieren gegen ihre Eltern und halten geheime Mitternachtstreffen ab. Also zusammengefasst: Es handelt sich hier um einen Internatsroman mit all den Aspekten, die diese Art von Romanen für mich in meiner Jugend so spannend gemacht haben. (Ja, ich habe gerade selbst realisiert, wie alt ich mich im letzten Satz anhöre. "In meiner Jugend"...als wäre ich 85...)

Gerade der Beginn dieses Romans gefiel mir richtig gut. Die Sprache, die hier verwendet wurde, war total schön und lebendig und konnte mich fesseln. Die ganzen Anspielungen auf verschiedene Gedichte und Texte waren für mich großartig, denn die meisten davon kenne ich ja bereits aus meiner Unikarriere und dieses Wiedererkennen macht mir immer total viel Spaß.

[Spoiler, aber ohne Details]

Die wirklich wichtige Frage für mich war aber, ob es dieses Buch schaffen würde, mich zum Weinen zu bringen. Eigentlich hatte ich daran keinen Zweifel. Ich bin doch eher nahe am Wasser gebaut und die ein oder andere Träne während dem Lesen kommt mir nicht selten. Deswegen war ich doch eher überrascht, wie kalt mich hier das Ende ließ. Ich konnte ganz klar erkennen: Das hier ist die traurige Szene, die mich zum Weinen bringen soll. Aber eigentlich war mir gleichgültig, was da gerade passiert war. Ich hatte einfach nicht das Gefühl, die Person, die da gerade gestorben war, gut genug zu kennen, um um ihn zu trauern. Es war ein komplett Fremder für mich, mit dem ich nicht besonders viel verband. Das hängt vielleicht damit zusammen, wie kurz dieses Buch ist und wieviele Figuren in diesen wenigen Seiten behandelt werden. Zumindest kann ich mir so erklären, warum dieser Tod mir so egal war. Ich weiß bereits jetzt schon den Namen dieser Figur nicht mehr und das Gesicht, das er in meinem Kopf bekommen hatte, unterscheidet sich nur noch minimal von dem aller anderen Figuren aus diesem Buch.

Mein Fazit? Dieser Roman verwendet eine sehr schöne Sprache, die mich gut gefiel. Leider schaffte ich es bis zum Ende aber nicht, irgendeine Art der Verbindung zu den Figuren aufzubauen, was vielleicht erklärt, warum mich eine gewisse Szene so kalt ließ.