Sonntag, 5. Januar 2020

Vergiss nie - Ich weiß, wer du wirklich bist

Autor: J. S. Monroe
Erschienen am 18. 11. 2019
Im Blanvalet Verlag
ISBN: 9783734108051
Rezensionsexemplar: Ja

Quelle: Verlag


Zum Autor:
"Eine Vorliebe für Psycho-Spielchen: J.S. Monroe ist ein britischer Schriftsteller. Er studierte Englisch in Cambridge und fing nach seinem Abschluss an als Journalist zu arbeiten. Er verfasste Artikel und Kolumnen für zahlreiche renommierte Tageszeitungen Englands.
Darüber hinaus war er als Auslandskorrespondent für den „Daily Telegraph“ und als Redakteur für „BBC Radio 4“ tätig. Sein Debüt als Autor gab er mit seinem Thriller „Find Me“. Seitdem ist Monroe für seine Psycho-Thriller bekannt. Heute lebt der Autor zusammen mit seiner Familie in Wiltshire."
 Quelle: Verlag

Klappentext:
"Du glaubst, niemand erinnert sich an die Wahrheit? Du irrst dich ...

Eine junge Frau steigt in einem kleinen englischen Dorf aus dem Zug. Ihre Tasche wurde gestohlen und mit ihr ihre Identität. Sie kann sich an nichts mehr erinnern. Noch nicht einmal an ihren Namen. Nur eines weiß sie noch: wo sie wohnt. Jetzt steht sie vor Tonys und Lauras Tür. Sie behauptet, dort zu leben. Die beiden behaupten, sie noch nie zuvor gesehen zu haben. Einer von ihnen lügt – und die Wahrheit ist so schockierend, dass sie das Leben der drei für immer zerstören könnte …"
Quelle: Verlag

Meine Meinung:
Das war anders, als ich es erwartet habe. Aber auf gute Art anders. Auf, "verdammt, das sind gute Plottwists, wieso hab ich das nicht kommen sehen"- Art anders.

Die Hauptfigur des Buchs ist eine junge Frau, deren Name zumindest zu Beginn des Buches unsicher ist.  Und deswegen werde ich hier auch nicht verraten, wie sie wirklich heißt. Ätsch, müsst ihr schon selber lesen! Auf jeden Fall ist diese junge Frau total verwirrt: Sie ist am Flughafen angekommen, dann wurde ihre Tasche gestohlen und damit auch ihre Identität, wie es scheint. Sie hat keinerlei Erinnerungen mehr, was sie in London wollte, wo sie hergekommen ist oder wer sie überhaupt ist. Nicht mal an ihren Namen kann sie sich mehr erinnern. In ihrer Jackentasche hat sie ein Zugticket, deswegen geht sie davon aus, dass sie dorthin wollte. Sie steigt also in den Zug und fährt dorthin. Eines der Häuser kommt ihr bekannt vor, sie ist sicher: da wohnt sie. Und dann öffnet jemand anders die Tür. Tony und Laura. Sie eine junge Yogalehrerin, er Besitzer eines veganen Cafés und Fotograf von Seepferdchen. Beide behaupten, die junge Frau nicht zu kennen - trotzdem beschließen sie ihr zu helfen. Das Problem dabei? Nun, einer der zwei hat ein düsteres Geheimnis. Ein wirklich unglaubliches Geheimnis, auf das ich von selbst nie gekommen wäre.

Das gesamte Buch handelt von, wie könnte es anders sein, unserem Gedächtnis und seinen Tücken. Woran erinnert die namenlose junge Frau sich, woran nicht? Was ist passiert, was hat ihren Verdächtnisverlust ausgelöst? Doch nicht nur darüber spricht das Buch: Auch über Alzheimer und darüber, wie es den Angehörigen geht, welche Arten des Vergessens es gibt und wie zur Hölle Seepferdchen mit dem Thema Erinnern und Vergessen zusammenhängen. Gerade letztere Frage fand ich total spannend. Und die Erklärung stimmt sogar. Ich habe das online nachgeprüft und brrr, ich weiß, warum ich nie, nie, nie Ärztin werde. Sogar schon solche Bilder sind mir zu viel und ich meine, da war jetzt nicht mal wirklich viel Blut zu sehen.

Die Geschichte fand ich gut. Voll mit einem Haufen von Plottwists. Der Autor führt den Leser ständig hinters Licht. Alle paar Seiten dachte ich, haha, jetzt hab ichs! Jetzt weiß ich was hier los ist und jetzt kenn ich die Geheimnisse der Geschichte. Ich weiß, worum es geht, ich weiß, was passieren wird, jetzt kann ich mich entspannt zurücklehnen und einfach nur abwarten, bis sich meine Vorhersagen erfüllen. Dann blättere ich zweimal um und der Autor belehrt mich eines Besseren. Plötzlich kommt dann alles ganz anders und nichts ist so, wie es zu sein scheint.

Den Schreibstil fand ich sehr angenehm und fesselnd. Ich hatte sofort ein Bild vor Augen und konnte mich gar nicht mehr losreißend. Das ist gut, da das natürlich ein Qualitätsmerkmal ist, das bei weitem nicht alle Bücher erfüllen können. Gleichzeitig ist das aber schlecht für mich, denn ich habe die Ferien damit verbracht, an einer weiteren Proseminararbeit zu schreiben und es kostete mich sehr viel Willenskraft, das Buch auch wieder wegzulegen.

Mein Fazit? Hat mir gefallen, fand ich sehr gut. Dieses Buch kann ich euch empfehlen, mich konnte es begeistern.

Freitag, 3. Januar 2020

Kalter Strand [Abgebrochen]

Autorin: Anne Nordby
Erschienen am 13. 3. 2019
Im Gmeiner Verlag
ISBN: 9783839224250
Rezensionsexemplar: Ja

Quelle: Verlag


Zur Autorin:
"Hinter dem Pseudonym Anne Nordby verbirgt sich Anette Strohmeyer. Die 1975 in Göttingen geborene Autorin lebt und arbeitet in Kopenhagen. Sie schreibt Krimis, Thriller und Hörspiele. Viele Jahre verbrachte sie in Skandinavien, Neuseeland und den USA. Ihre Erfahrungen verarbeitet sie in den internationalen Settings ihrer Romane. Auch nahm die Autorin an verschiedenen Writers‘ Rooms teil, in denen sie gemeinsam mit anderen Autoren Serienstoffe und -konzepte entwickelte. Mehr auf www.anette-strohmeyer.de"
Quelle: Verlag

Klappentext:
"»Und jetzt zu deiner neuen Aufgabe: Kaufe vier Benzinkanister, gehe zu einem Haus in
deiner Nachbarschaft - aber eines, in dem auch Menschen sind! - und schütte das Benzin dort aus. Mit der Fackel zündest du das Haus an! Widersetzt du dich meinem Befehl, bekommst du Stefanies Kopf mit der Post zugeschickt.
Du hast nur heute Nacht Zeit!
Und vergiss nicht: Ich sehe alles.
DAS AUGE.«"
Quelle: Verlag

Meine Meinung:
Uff, die erste Rezension des Jahres und schon die ist negativ. Na, das kann ja was werden, das ist sicher ein ganz tolles Omen!  Bei diesem Buch konnte der Funken leider überhaupt nicht überspringen. Und naja, man wird nicht jünger. Lebenszeit ist kostbar. Deswegen hab ich abgebrochen, auch wenn ich es vielleicht sogar geschafft hätte, mich durch das ganze Buch hindurchzuzwingen. Doch, ganz ehrlich? Warum sollte ich das tun? Dafür ist mir meine Zeit dann doch zu schade, denn die könnte ich mit anderen Büchern verbringen, die mich auch wirklich begeistern können.

Aber was zur Hölle hat mich denn dazu gebracht, abzubrechen? Nun, mein Hauptgrund war wohl der Klappentext. Der ist total spannungsgeladen und hört sich nach der Art von Buch an, die ich gerne lese. Ich war total gespannt und hatte sehr große Erwartungen. Ich meine, wenn der Klappentext schon so ist, muss mich das Buch doch fast begeistern, nicht? Nun, leider spielte der Klappentext, außer im Prolog, dann gar keine Rolle mehr. Ich hab bis etwa Seite 150 gelesen und bis dahin war dann kein einziges Mal die Rede von dem Auge oder von ominösen Handlungsanweisungen oder Morddrohungen oder was auch immer. Nur ein netter Familienurlaub und nebenher Ermittlungen zu einem toten Mädchen, das kurz vor ihrem Tod vergewaltigt wurde und daher wahrscheinlich Selbstmord beging. Keine Ahnung, ob das dann wirklich der Grund für ihren Tod war, wie gesagt, ich hab dann nicht weitergelesen. An sich ist die Idee ja gut, aber doch nicht, wenn ich etwas ganz anderes erwarte! Ich lese ein Buch doch genau wegen dem Klappentext und nicht, um dann eine Geschichte zu verfolgen, die scheinbar nichts mit dem Klappentext zu tun hat. Wie gesagt, ich hab nicht zu Ende gelesen. Vielleicht würde das Buch ja noch ganz gut werden. Vielleicht hat der hintere Teil des Buchs ja noch mehr mit dem Klappentext zu tun. Wer weiß. Ich weiß es nicht. Und ich habe auch nicht die Lust das noch herauszufinden. Die Hinleitung zur eigentlichen Geschichte ist mir also, um mich nochmal kurz zu fassen, eindeutig zu lang und zu zäh.

Auch mit den Hauptfiguren wurde ich leider nicht ganz warm. Sie scheinen zwar interessant zu sein, aber leider nicht interessant genug, um mich dazu zu bringen, das Buch weiterzulesen. Da ist halt der nette Familienvater, der anfängt seltsame Dinge in der Siedlung zu beobachten, in denen seine Familie und er den Urlaub verbringen, und der Polizist, der irgendwie Probleme mit dem Meer zu haben scheint, die aber nie weiter ausgeführt werden. Ich wette irgendjemand ist ertrunken und er gibt sich die Schuld daran.

Den Schreibstil fand ich eigentlich sogar ganz gut. Er war zumindest nicht schlecht. Aber leider hat auch der gute Schreibstil nicht gereicht, um mich dazu zu bringen, das Buch zu beenden. Sehr schade, aber so ist das nun mal.

Mein Fazit? Aufgrund des sehr spannenden Klappentextes bin ich leider mit falschen und vielleicht auch zu hohen Erwartungen an das Buch herangegangen. Der Funke konnte dann leider nicht überspringen, was ich sehr schade finde. Aber naja, kann man nichts machen.

Mittwoch, 1. Januar 2020

Das war 2019 und meine Lesepläne für 2020

Hallo ihr Lieben!

Das neue Jahr ist da! Neues Jahr, neue Mira! Oder so. Ich meine, das sagt man doch so, nicht? Nun, ganz so schlimm, wird es bei mir sicher nicht sein. Aber trotzdem möchte ich heute mal ein bisschen darüber sprechen, was ich mir für 2020 so vorgenommen habe und wie 2019 so gelaufen ist.



Beginnen wir doch mit einem kleinen Blick zurück. Ich habe mir 2019 vorgenommen 50 Bücher zu lesen und so langsam wieder mit dem Bloggen zu beginnen. Immerhin habe ich 2018 eher weniger gepostet und 2017 noch weniger. Aber 2019 wollte ich wieder voll durchstarten. Und ich schätze, das habe ich geschafft. Ich bin etwas über das Ziel hinausgeschossen und habe sage und schreibe 49.503 Seiten in 111 Bücher gelesen. Fragt mich nicht wie, ich weiß es selbst nicht. Also etwa ein Buch alle drei Tage. Dazu kommen noch unzählige theoretische Texte für die Uni, die ich nicht mitgezählt habe, und haufenweise Aufsätze, die ich korrigiert habe. Ich schwörs euch, Leute: Mich würde es nicht wundern, wenn ich mich irgendwann in ein Buch verwandle, so viel hab ich mit Büchern zu tun. Nicht, dass das eine schlechte Vorstellung wäre. Naja, kommt darauf an, welches Buch ich dann wäre... Aber egal!

Mein kürzestes Buch im letzten Jahr war "Top Girls" von Caryl Churchill mit nur 87 Seiten und mein längstes war "Das Erbe der Macht" von Andreas Suchanek mit über 2.000 Seiten - das ich aber leider abgebrochen habe. Keine Angst: Die fehlenden Seiten, habe ich oben schon weggerechnet, das macht Goodreads nämlich leider nicht automatisch.
Im Durchschnitt waren meine Bücher 2019 367 Seiten lang und wurden mit 4 Sternen bewertet.
Das Buch, das die meisten anderen Nutzer auf Goodreads im gleichen Jahr wie ich gelesen haben, war "Macbeth" von Shakespeare. Am unbeliebtesten war das Buch "Österreichische Lyrik und kein Wort Deutsch", das von Gerald Nitsche herausgegeben wurde. Das hat laut Goodreads 2019 kein anderer gelesen.
Das älteste Buch, das ich dieses Jahr gelesen habe, war "Medea" von Seneca. Die stammt ungefähr aus dem Jahr 50 nach Christus Geburt.
Einen kleinen Einblick in meine Buchauswahl seht ihr im Bild oben. Natürlich sind das nicht alle Bücher, denn ich habe auch sehr viele eBooks gelesen. Und ein paar Bücher fehlen, da ich sie verliehen oder verschenkt habe.

Mein leseintensivster Monat war der Dezember. Ich habe ganze 14 Bücher gelesen! Oder 5.037 Seiten.

Rezensiert habe ich, wie ihr vielleicht wisst, nicht alle davon. Aber: 2019 habe ich 112 Blogposts veröffentlicht. Ich sage veröffentlicht, denn geschrieben habe ich noch so einige mehr, die im Archiv vor sich hin schlummern und darauf warten, irgendwann mal veröffentlicht zu werden.
Insgesamt habe ich 95 Rezensionen und Kurzmeinungen veröffentlicht. Zusätzlich kamen regelmäßig Updates darüber, welche Bücher neu in mein Regal einziehen durften, welche Buchzitate ich so entdeckt habe, wie mein Studium so läuft und viele verschiedene Themenbeiträge. Ich habe über Raubkopien geschrieben, über die #MeToo-Bewegung oder auch darüber, wie das mit Rezensionsexemplaren so funktioniert.

Auch 2019 gab es wieder ein gewaltiges Spektrum, was die Qualität der Bücher angeht. Zwei Bücher habe ich abgebrochen, bei einer ganzen handvoll, habe ich überlegt abzubrechen, hab dann aber doch noch weitergelesen. Es gab sehr viele Bücher, die mittelmäßig waren. Aber es gab auch massenhaft gute und sehr gute Bücher und auch extrem viele Kandidaten für den Approved-Stempel! Letztere möchte ich hier nochmal kurz repräsentieren, denn sie waren meine Highlights 2019 und haben es deswegen verdient, hier nochmal erwähnt zu werden. Ich habe versucht es einzurichten, dass ihr durch Klick auf die Cover automatisch auf die Rezension kommt. Solltet ihr also eine davon noch gar nicht kennen: Ihr wisst, was zu tun ist!

https://mirasbuecherwelt.blogspot.com/2019/08/erebos-2.htmlhttps://mirasbuecherwelt.blogspot.com/2019/05/du-bringst-mein-leben-so-schon.html
https://mirasbuecherwelt.blogspot.com/2019/05/monsters-of-verity.htmlhttps://mirasbuecherwelt.blogspot.com/2019/05/monsters-of-verity.htmlhttps://mirasbuecherwelt.blogspot.com/2019/11/dunkelgrun-fast-schwarz.htmlhttps://mirasbuecherwelt.blogspot.com/2019/11/die-ameisenfrau.html
https://mirasbuecherwelt.blogspot.com/2019/07/r-i-p.htmlhttps://mirasbuecherwelt.blogspot.com/2019/08/onoff.htmlhttps://mirasbuecherwelt.blogspot.com/2019/12/scythe-das-vermachtnis-der-altesten.htmlhttps://mirasbuecherwelt.blogspot.com/2019/10/sythe-die-huter-des-todes.html
https://mirasbuecherwelt.blogspot.com/2019/06/handmaids-tale-graphic-novel.htmlhttps://mirasbuecherwelt.blogspot.com/2019/10/scythe-der-zorn-der-gerechten.htmlhttps://mirasbuecherwelt.blogspot.com/2019/10/stranded-im-bann-des-sees.htmlhttps://mirasbuecherwelt.blogspot.com/2019/11/strange-dreamer-der-junge-der-traumte.html
https://mirasbuecherwelt.blogspot.com/2019/02/vollendet-band-1-die-flucht-und-2-der.htmlhttps://mirasbuecherwelt.blogspot.com/2019/12/vicious-das-bose-in-uns.htmlhttps://mirasbuecherwelt.blogspot.com/2019/02/vollendet-band-1-die-flucht-und-2-der.htmlhttps://mirasbuecherwelt.blogspot.com/2019/04/vollendet-band-3-die-rache-und-4-die.html
https://mirasbuecherwelt.blogspot.com/2019/04/zeitrausch-trilogie-kurzrezension.htmlhttps://mirasbuecherwelt.blogspot.com/2019/04/vollendet-band-3-die-rache-und-4-die.htmlhttps://mirasbuecherwelt.blogspot.com/2019/04/zeitrausch-trilogie-kurzrezension.htmlhttps://mirasbuecherwelt.blogspot.com/2019/04/zeitrausch-trilogie-kurzrezension.html



Das war also 2019. Aber wie wird es denn 2020 weitergehen?

Also, mein Leseziel für 2020 liegt bei 75 Büchern. Ich glaube zwar, dass ich mehr Bücher schaffen kann und schaffen werde, aber lieber setze ich mir ein niedrigeres Ziel und bin dann stolz auf mich, weil ich mehr geschafft habe, als dass ich mir zu viel vornehme und dann zu wenig schaffe und dann enttäuscht bin. Also: 75 Bücher hören sich für mich genau richtig an.

Ich werde 2020 wohl weniger Krimis lesen und dafür mehr andere Genres ausprobieren. Ich habe einfach schon so viele Krimis und Thriller gelesen, dass die Faszination daran langsam aber sicher weniger wird. Deswegen werde ich dieses Genre wohl stark reduzieren und einfach ein bisschen forschen, was es denn sonst noch für mich da draußen gibt. Das heißt auch: Weniger Rezensionsexemplare. Ich kann es nicht verantworten, dass ich mit neuen Genres experimentiere, die ich noch nie zuvor gelesen habe und gleichzeitig die Bücher dieses Genres kostenfrei bekomme. Experimente haben ein ganz entscheidendes Merkmal: Sie können immer auch schiefgehen. Es kann immer auch sein, dass ich so herausfinde, dass mir ein Genre überhaupt nicht liegt. Und das ist okay. Aber für Verläge und Autoren ist das halt einfach ein Risiko und das ist mir bewusst. Und ich werde niemanden dazu zwingen, dieses Risiko einzugehen.
Es gibt noch einen weiteren Grund dafür, warum ich weniger mit Rezensionsexemplaren arbeiten will: Ich bekomme so, so viele tolle Bücher zu Geburtstagen und anderen Anlässen geschenkt, von Leuten aus dem echten Leben, die mir am Herzen liegen und von denen ich weiß, dass sie einen großartigen Geschmack haben, was Bücher angeht. In meinem Bücherregal liegen unendlich viele Bücher von diesen Menschen, die ich noch nicht gelesen habe. Und das ist nicht fair. Also habe ich beschlossen, meine Rezensionsanfragen auf ein Minimum zu beschränken und nur noch sehr wenige Zusagen zu vergeben. Fürs erste möchte ich mich auf eine Zusage pro Woche reduzieren. Hört sich immer noch viel an, stimmts? Allerdings ist das nicht wirklich viel, wenn ich mir meinen bisherigen Schnitt ansehe, es ist sogar um einiges weniger. Ich werde also weiterhin großartige Neuerscheinungen für euch rezensieren - und gleichzeitig endlich meinen Stapel der Schande etwas reduzieren.

Einen weiteren Vorsatz habe ich noch: Ich möchte über buchige Veranstaltungen schreiben. Also Lesungen, Buchpräsentationen, Poetry Slams und so weiter. Ich besuche sie ja auch immer wieder, aber bisher habe ich danach einfach nie darüber geschrieben. Also werde ich das ändern.

Das wars fürs Erste von meiner Seite aus. Ich hoffe, ihr seid alle gut ins Neue Jahr gerutscht? Was sind eure Lesevorsätze für 2020? Lasst es mich auf jeden Fall wissen und schreibt es mir in die Kommentare!

Alles Liebe,
Mira