Donnerstag, 17. März 2016

Der Papierjunge

Autorin: Kristina Ohlsson
Erschienen am 29. Februar 2016
Im Limes Verlag
Übersetzt von Susanne Dahmann
ISBN: 9783809026402
Quelle: blogger.randomhouse.de

Zur Autorin:
Kristina Ohlsson kommt 1979 im schwedischen Kristianstad in Skåne (Schonen) zur Welt. Heute lebt und schreibt die Schriftstellerin jedoch in Stockholm. Kristina Ohlsson absolviert im Anschluss an ihren Schuabschluss an mehreren Hochschulen Schwedens ein Studium der Staatswissenschaft. Nach ihrem Abschluss arbeitet sie im Außenministerium sowie an der militärischen Hochschule, ehe sie für die schwedische Sicherheitspolizei SÄPO tätig ist, für die sie sicherheitspolitische Analysen erarbeitet. Im Jahre 2009 veröffentlichte sie mit "Askungar" , der bisher in 12 Sprachen übersetzt wurde. Ihr Erstlingswerk "Askungar" wurde mit dem mit 25.000 Kronen dotierten Stabilopreis ausgezeichnet.
Quelle: lovelybooks

Zum Inhalt:
An einem eiskalten Nachmittag wird eine Erzieherin in der Stockholmer Innenstadt erschossen. Kurz darauf verschwinden zwei Kinder spurlos. Am nächsten Tag werden ihre Leichen entdeckt: Ohne Schuhe und mit bemalten Papiertüten auf dem Kopf. In ihren Ermittlungen stoßen die Ermittler Alex Recht und Frederika Bergmann auf die Legende des Papierjungen. Eigentlich glaubt keiner an das alte Märchen, doch die Ermittler müssen sich fragen, ob die jüdische Geschichte nicht doch etwas mit diesem Fall zu tun haben könnte. Alle Spuren scheinen nach Israel zu führen...
In der Zwischenzeit führt Eden Lundell ihre eigenen Ermittlungen: Ein alter Bekannter, Efraim Kiel, ist in Schweden aufgetaucht und um ihre Familie zu schützen muss sie herausfinden, was er vorhat.

Mein Kommentar:
Dieses Buch hat mich beeindruckt. Vom Schreibstil war ich echt begeistert, weil er mich einfach mitreißen konnte. Was mir gut gefallen hat war, dass mir bei den einzelnen Szenen genügend Freiräume gelassen wurden um meine Fantasie zu nutzen. Viele Autoren scheinen das Gefühl zu haben jedes Detail beschreiben zu müssen. Ohlsson machte das nicht und das fand ich gut.

Die Handlung fand ich spannend. Ich habe jeden morgen schon zum Frühstück ein paar Seiten gelesen und kaum war ich wieder von der Schule daheim, habe ich weitergelesen. Der einzige Grund, warum der Handlung keine glatte eins gegeben habe, war das Ende. Heute morgen saß ich da und dachte mir: "Was? Im Ernst jetzt? Das wars?" Ich war einfach nicht ganz zufrieden, was auch daran liegen könnte, dass ich schon genaue Vorstellungen vom Ende hatte. Und diese wurden halt einfach nicht ganz erfüllt.

Frederika war ganz eindeutig meine Lieblingsfigur. Sie war mir sympathisch und ich konnte mich mit ihr identifizieren. Auf ihre Kapitel habe ich mich immer am meisten gefreut.

Benotung:

Hier die Bedeutung der Noten:
1: Perfekt, ich kann mir nichts besseres wünschen!
2: Überdurchschnittlich
3: Normal. Nicht übermäßig gut, aber auch nicht besonders schlecht.
4: Hat mir nicht gepasst.
5: Durchgefallen!

Schreibstil: 1
Handlung: 1-2
Protagonisten: 1
Cover:1-2
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Gesamtnote: 1,25

Erster Satz:
Die Angst kam mit der Dunkelheit.

Samstag, 5. März 2016

Neuzugänge #15

Gestern und Vorgestern ist für mich wieder Post gekommen. Gleich zwei neue Bücher und dazu noch ein paar Leseproben. Die Leseproben werde ich vielleicht rezensieren, vielleicht schreibe ich einen Sammelpost ob die Bücher auf meinem Wunschzettel gelandet sind, vielleicht auch nicht. Das entscheide ich spontan ;).
Auf jedenfall sind die Leseproben von den Büchern "Das Haus am Fluss" von Tanja Heitmann, "Das Spiel der Spiele-Wild Cards" von George R. R. Martin und "Cottage gesucht, Held gefunden" von Susan Elizabeth Phillips.

Kommen wir nun zur eigentlichen Post: Die Bücher.

Buch Nummero uno ist "Papierjunge" von Kristina Ohlsson. Ich habe gestern schon mit dem Lesen begonnen und ich liebe es!

Das zweite Buch heißt "Die Ungehörigkeit des Glücks" und wurde von Jenny Downham geschrieben. Ich habe ziemlich viel positives über dieses Buch gehört und habe deswegen beschlossen dem Roman eine Chance zu geben. Ich bin auf jeden Fall gespannt.

Ich bin froh wieder spannenden Lesestoff zuhause zu haben und freue mich schon aufs Lesen!

Freitag, 4. März 2016

Pete und das Reich der fliegenden Bäume

Autoren: Yi Cheng, Johannes Steidle
Erschienen am 3. November 2015
Im Selbstverlag
ISBN: 151972215X



Über die Autoren:
Yi Cheng lebt im Ruhrgebiet, war als ausgebildete Bühnentänzerin jahrelang bei verschiedenen Stadttheatern engagiert, arbeitet zurzeit als Makeup-Artistin und Fotoassistentin, malt Bildergeschichten für Fremdsprachenbücher, steht auf gute Krimi-, Abenteuer- und Actionserien und kann nicht aufhören, sich an Orte zu schreiben, die es nur in Märchen gibt.

Zum Inhalt:
Pete, Chris, Mia und Lou wurden entführt und mit einer Botschaft zurückgelassen. Sie sind nicht mehr in ihrer Welt! Sie wurden nach O gebracht, wo sie sich auf die Suche nach einem Schatz machen sollen. Durch ihre Entführer bekommen sie Rätsel, die lösen müssen. Dabei schweben sie andauernd in Lebensgefahr. Werden sie die gefährliche Reise überleben?

Mein Kommentar:
Beginnen wir mit der Handlung.
Die Geschichte war sehr kreativ und auch neu, ich habe noch nie etwas ähnliches gelesen. Trolle, Zwerge, Drachen und die ganzen üblichen Zauberwesen sucht man hier vergeblich. Es passierte sehr viel und es gab keine ruhige Minute. Unterstrichen wurde die Handlung alle paar Seiten von netten Bildern.
Normalerweise wäre das etwas sehr, sehr gutes, doch leider diesmal nicht. Teilweise war mir die Geschichte einfach zu abstrakt. Im Grunde spannende Szenen wurden dadurch mehr oder weniger lächerlich.
Auch passierte mir zu viel. Ich hätte nie gedacht, dass ich das mal über ein Buch sagen würde, aber es war einfach so, dass dauernd etwas passierte und weder mir, noch den Protagonisten Ruhepausen gegönnt wurde. Das machte es meiner Meinung nach schwer zu Lesen und ich musste das Buch oft schon nach wenigen Seiten weglegen um zu verarbeiten, was gerade alles passiert ist.

Der Schreibstil war in Ordnung, allerdings wurden die Dinge teilweise etwas kompliziert ausgedrückt. Auch ist mir aufgefallen, dass manchmal Anführungszeichen fehlten oder zu viel waren. Das sollte vielleicht noch mal überarbeitet werden.

Über die Protagonisten kann ich leider nicht viel sagen. Ich hatte einfach nicht das Gefühl sie richtig kennen zu lernen. Vor allem über Lou und ihren Charakter könnte ich einfach nichts sagen.

Benotung:

Hier die Bedeutung der Noten:
1: Perfekt, ich kann mir nichts besseres wünschen!
2: Überdurchschnittlich
3: Normal. Nicht übermäßig gut, aber auch nicht besonders schlecht.
4: Hat mir nicht gepasst.
5: Durchgefallen!

Schreibstil: 3
Handlung:3-4
Protagonisten: 3
Cover:2-3
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Gesamtnote: 3

Erster Satz:
Sein Gewand hing ihm in Fetzen vom Leib.