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Willkommen in meiner Ecke des Internets. Bleib doch ein bisschen! Koch dir eine Tasse Tee und lass uns über Bücher quatschen.
Dienstag, 12. November 2024
Das Philosophenschiff
Sonntag, 10. März 2024
Rauhnachtsfeuer
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| Quelle: Verlag |
Montag, 18. September 2023
Rauschberg
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Donnerstag, 10. August 2023
Die Tochter des Doktor Moreau [Abgebrochen]
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Donnerstag, 12. Januar 2023
Anatomy. Eine Liebesgeschichte
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| Quelle: Verlag |
Donnerstag, 18. August 2022
Die Hände des Louis Braille [Abgebrochen]
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| Quelle: Verlag |
Dieses Buch war eines der ersten, die wir im Buchclub gelesen haben und leider konnte ich damit nicht viel anfangen. Wie im Titel schon sichtbar wird, geht es hier um Louis Braille, den Erfinder der gleichnamigen Blindenschrift. An sich ein super spannendes Thema, über das ich sehr gerne mehr erfahren hätte.
Und auch mein erster Eindruck vom Buch war positiv. Das Papier ist hochwertig und auf dem Cover ist der Titel auch in Braille aufgedruckt. Ich glaube zumindest, dass da der Titel steht. Ich beherrsche kein Braille, aber ich wüsste nicht, was da sonst stehen soll.
Doch dann begann ich zu lesen und ziemlich schnell entdeckte ich ein erstes Problem: die Schrift. Buchstaben wie zum Beispiel "s" und "t" sind mit einem komischen Bogen miteinander verbunden. Ich weiß gar nicht, wie man das nennt oder wie ich das beschreiben soll. Aber es hat mich irritiert und bis zu meinem Leseabbruch habe ich mich auch nicht daran gewohnt.
Die Geschichte wird aus zwei Perspektiven erzählt. Einerseits ist da Louis Braille. Sein Leben wird chronologisch aufgearbeitet. Wie historisch korrekt das ist, kann ich nicht beurteilen. Die zweite Perspektive spielt in der Gegenwart: Die Witwe Constance schreibt ein Drehbuch über Louis Braille. Diese zweite Art von Kapitel wurde im Stil eines Tagebuchs verfasst.
Ich glaube, dass dieses Buch sehr spannend hätte sein können, wenn nicht Constances Kapitel gewesen wären. Sie langweilte mich zu Beginn, später nervte sie mich dann sogar. Und ich verstehe nicht, warum sie behauptet, ein Drehbuch zu schreiben. Das irritierte mich sehr, denn die Kapitel über Louis Braille waren in Romanform verfasst. Auf mich wirkte das dann nicht einheitlich und nicht konsequent. Wenn Constance schon ein Drehbuch schreiben möchte, sollte das meiner Meinung nach auch in entsprechender Form verfasst sein.
Mein Fazit? Schade, aber das konnte mich nicht überzeugen.
Samstag, 11. Dezember 2021
Die Bücherdiebin [Kurzrezension/Reread]
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Manche von euch haben es vielleicht schon mitbekommen: Zu Beginn des Semesters bin ich einem Buchclub beigetreten. Ich war auch davor schon immer wieder bei Leserunden oder Buchclubs dabei, bisher haben die aber nie besonders lange existiert. Meist waren dann, wenn sie überhaupt stattfanden, bei den einzelnen Treffen nie mehr als drei oder vier Leute dabei. Doch der Buchclub Plus ist ziemlich cool und um einiges aktiver. Das Plus steht dabei übrigens nicht für "exklusiv" oder "Wir verlangen Mitgliedsbeitrag" oder "hochnäsig", sondern für die Paris-Lodron-Universität Salzburg. Das nur so als Bemerkung nebenbei, weil sich einige Leute in meiner Umgebung über den Namen gewundert haben. Und falls ihr selber in Salzburg studiert und Lust habt, euch regelmäßig über Bücher auszutauschen: Feel free to join us! Die meisten von uns beißen nicht.
"Die Bücherdiebin" war das erste Buch, das ich zusammen mit dem Buchclub gelesen habe. Ich habe den Roman auch 2012 schonmal gelesen und rezensiert. Damals hat mir das Buch gut gefallen, inzwischen ist das aber schon wieder zehn Jahre her. Deswegen hat es mich auch nicht wirklich gestört, dass ich dieses Buch jetzt nochmal lesen soll.
Etwas Sorge hatte ich dann aber doch. Ich meine: Ich war 13 als ich dieses Buch zum letzten Mal gelesen habe. Natürlich möchte ich Klein-Mira nicht unterstellen, dass sie damals einen schlechten Buchgeschmack hatte, aber ich habe mich seitdem weiterentwickelt. Ich bin erwachsen geworden, habe mehrere hundert Bücher gelesen und mich ordentlich weitergebildet. Und einige der Bücher, die ich damals gefeiert habe, betrachte ich heute eher kritisch und würde gerade jüngeren Leser:innen von ihnen abraten. "Die Bücherdiebin" gehört da aber auch heute nicht dazu.
Die meisten von euch kennen wahrscheinlich grob den Inhalt: Der Tod hat einen Narren an der kleinen Liesel gefressen. Das Mädchen lebt in Deutschland zur Zeit des Zweiten Weltkrieges bei Pflegeeltern in München und hat die Angewohnheit, Bücher zu stehlen. Daher auch der Buchtitel. Und obwohl die Protagonistin noch sehr jung ist, werden doch sehr ernste Themen beschrieben: die Judenverfolgung, die Lebensmittelknappheit, die Bombennächte. Und das mit einer Intensität wie ich sie bisher erst selten erlebt habe. Das könnte wahrscheinlich auch mit der Perspektive zusammenhängen: Auch wenn offiziell der Tod erzählt, ist die Perspektive doch eher kindlich, was durchaus Sinn macht, weil Liesl zu Beginn des Buchs auch erst sieben oder acht Jahre alt ist.
Ich war überrascht, wie sehr mich dieses Buch mitgenommen hat. Nach dem Ende saß ich einfach nur da und habe Rotz und Wasser geheult. Ich weiß noch, dass ich als Kind das Ende auch nicht so leicht verdauen konnte, aber dieses Mal war das Ende noch viel schlimmer für mich. Und ich habe in der Vergangenheit ein paar Mal gesehen, dass dieses Buch in Buchhandlungen bei den Kinderbüchern stand, was mich zu diesem Zeitpunkt nicht weiter gewundert hat, da ich ja auch noch ein Kind war, als ich "Die Bücherdiebin" zum ersten Mal gelesen habe. Aber Leute: Das ist doch auf keinen Fall ein Kinderbuch, oder? Oder sind Kinder einfach tougher als ich?
Mein Fazit? Dieser Roman hat mich unglaublich mitgenommen. Trotzdem ist er wie schon bei der ersten Lektüre ein absolutes Highlight!
Samstag, 18. September 2021
28 Tage [Kurzrezension]
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Für dieses Hörbuch habe ich fast ein Jahr lang gebraucht. Warum? Nun, weil ich es gemeinsam mit meiner Mutter gehört habe. Und wisst ihr, wie selten es vorkommt, dass wir mal beide gleichzeitig Zeit haben, um ein Hörbuch zu hören UND alleine sind, damit wir keinen anderen Familienmitgliedern auf die Nerven gehen? Nicht wirklich oft. Eigentlich nur, wenn wir mal alleine zu meiner Großmutter fahren.
Meine Mutter ist Hörbüchern gegenüber eher kritisch eingestellt. In der Kindheit von meinen Geschwistern und mir musste sie sich so vieles anhören, dass sie wahrscheinlich ihr restliches Leben lang an "Ritter Rost" und "Spongebob" denken muss, wenn sie an Hörbücher denkt. Ich konnte sie trotzdem davon überzeugen, sich mit mir "28 Tage lang" anzuhören. Sie kannte das Buch schon und wusste, dass es ihr gefällt, ich kannte nur den Beginn des Buchs.
Diese Geschichte spielt zur Zeit des Nationalsozialismus. Es geht hier um die Jüdin Mira, die sich als Schmugglerin im Warschauer Ghetto durchschlägt. Sie schmuggelt vor allem auch, um ihre kleine Schwester zu ernähren. Sie hat zwar nicht viele Hoffnungen für die Zukunft, aber wenn jemand dafür sorgen kann, dass ihre Schwester überlebt, dann sie. Immerhin leidet ihre Mutter an schweren Depressionen und ihr Bruder hat sie und die anderen Juden hintergangen indem er sich der Judenpolizei angeschlossen hat. Doch dann erfährt Mira, dass die gesamte Bevölkerung des Ghettos umgebracht werden soll. Was bleibt ihr da anderes übrig, als sich dem Widerstand anzuschließen?
Mit dem Ghetto in Warschau hat sich David Safier, den ich davor eigentlich nur von humorvollen Büchern kannte, ein sehr schweres Thema ausgesucht. Die Umsetzung ist ihm meiner Meinung nach aber gut gelungen.
Es fällt mir schwer, Mira als Protagonistin zu bewerten. Ich mochte ihre Gedankenwelt, ihre Geschichten und dass sie immer wieder über philosophische Fragen nachdenkt. Mir gefällt, dass sie bereit ist, alles für ihre Familie zu geben. Was mich ein bisschen gestört hat, war, dass ich oft das Gefühl bekam, dass Miras Handlungen oft nur durch viel Glück gut ausgehen. Sie wirkte auf mich manchmal etwas impulsiv und ich bin mir noch nicht sicher, ob ich das in ihrem Fall für authentisch halte.
Mein Fazit? Hat sowohl mir als auch meiner Mutter gut gefallen.
Samstag, 20. März 2021
Das Haus der Frauen [Kurzrezension]
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Dieses Buch war eine Leihgabe meiner Oma. Ich liebe ihre Buchempfehlungen aus ganzem Herzen, denn das sind immer Bücher, an denen ich wachsen kann. Und ich freue mich schon sehr, wenn wir beide endlich die zweite Dosis der Impfung bekommen haben - denn dann können wir uns hoffentlich wieder öfter sehen als im Moment.
In "Das Haus der Frauen" geht es um Soléne. Sie hat lang als erfolgreiche Anwältin gearbeitet. Doch das ist nun vorbei, denn sie hat Depressionen und einen Burnout. Das bedeutet für sie eine Zwangspause, in der sie gezwungen wird, ihr Leben zu überdenken. Eigentlich will sie im Moment einfach gar nichts machen. Den ganzen Tag im Bett bleiben, das hört sich doch gut an! Doch dann rät ihr ihr Therapeut, doch ein Ehrenamt anzunehmen. Soléne ist kritisch, doch dann beschließt sie doch, öffentliche Schreiberin fürs Haus der Frauen zu werden.
Die zweite Erzählperspektive ist die von Blanche Peyron. Sie lebt etwa hundert Jahre vor Soléne, ist ein Mitglied der Heilsarmee und möchte die Welt unbedingt ein bisschen besser hinterlassen, als sie sie vorgefunden hat. Viel mehr kann ich über sie eigentlich gar nicht sagen, ohne zu spoilern.
Zu Beginn war ich recht kritisch, was diese Geschichte angeht. Ich wusste nicht, wie zur Hölle Blanche und Soléne zusammenhängen könnten, außerdem fand ich Solénes Sichtweise ziemlich bedrückend. Besser wurde das erst, als Soléne ihre Arbeit im Haus der Frauen begann. Ich habe selbst lang als Ehrenamtliche gearbeitet und muss zugeben, dass ich manche der Situationen durchaus wiedererkannt habe. Die Beschreibung des Frauenhauses gefiel mir wirklich gut. Ich glaube, ich habe mit jeder einzelnen Bewohnerin mitgefiebert. Soléne hat sich meiner Meinung nach ziemlich weiterentwickelt und es hat mir Spaß gemacht, ihren Weg zu verfolgen.
Mein Fazit? Kann ich euch empfehlen. Den Beginn fand ich eher schleppend, aber der Rest des Buches kann das mehr als ausgleichen.
Dienstag, 16. März 2021
Bridgerton. Der Duke und ich
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Samstag, 12. Dezember 2020
Die Romanfabrik von Paris
Erschienen am 30.10.2020
Im Lübbe Verlag
ISBN: 9783404183111
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Freitag, 6. November 2020
Die Unschuldigen
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Freitag, 25. September 2020
Das Museum der unerfüllten Versprechen
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Freitag, 27. März 2020
The Doll Factory
Erschienen am 27.3.2020
Im Eichborn Verlag
ISBN: 9783847900436
Rezensionsexemplar: Ja
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Zur Autorin:
"Elizabeth Macneal stammt aus Schottland und lebt in London. Sie ist Autorin und Töpferin. Die Puppenfabrik ist ihr erster Roman und sprang direkt in der ersten Erscheinungswoche auf Platz 6 der britischen Bestsellerliste."
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Klappentext:
"London, 1850. Iris schuftet unter harten Bedingungen in einer Puppenmanufaktur, doch heimlich malt sie Bilder und träumt von einem Dasein als Künstlerin. Als sie für den Maler Louis Frost Modell stehen soll und von ihm unterrichtet wird, eröffnet sich ihr eine völlig neue Welt: Künstlerische Meisterschaft, persönliche Entfaltung und die Liebe zu Louis stellen ihr Leben auf den Kopf. Sie ahnt jedoch nicht, dass sie einen heimlichen Verehrer hat. Einen Verehrer, der seinen ganz eigenen, dunklen Plan verfolgt."
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Meine Meinung:
Ui, ich warte jetzt schon seit Ewigkeiten darauf, dieses Buch rezensieren zu dürfen. Ich hatte dieses Buch eigentlich schon seit Ende Dezember daheim, aber ich darf die Rezi erst ab Erscheinungstermin hochladen. Das ist Folter! Ich hab mich gezwungen, dieses Buch wirklich erst Ende Februar zu lesen, damit die Rezi dann nicht in bei meinen Entwürfen versauert.
Bei diesem Buch möchte ich zuerst etwas besprechen, das ich sonst eigentlich nie anspreche: Das Design. Seht ihr das Cover? Es ist so, so, so viel schöner im echten Leben! Es ist eines der schönsten Cover, die ich je gesehen habe. Einfach nur unglaublich hübsch! Das gesamte Buch ist in blau gehalten, inklusive dem Buchbändchen und den kleinen Symbolen, zwischen den Absätzen. Letztere sehen aber nur bei einem speziellen Licht blau aus, sonst sind sie schwarz. Das Buch liegt toll in der Hand und es macht richtig Spaß, es anzufassen, weil es sich so unglaublich gut anfühlt. So macht Lesen Spaß!
In diesem Buch gibt es zwei Protagonisten. Iris ist eine junge Frau, die in einer Puppenfabrik die Gesichter bemalen muss. Ihre Zwillingsschwester Rose ist für das Nähen der Kleider zuständig. Iris ist nicht wirklich zufrieden mit ihrem Leben, was ich verstehe. Ihr Traum ist es, zu malen, doch von ihrer Familie wird das nicht wirklich gerne gesehen. Außerdem versteht sie sich mit ihrer Schwester nicht mehr so gut, wie früher mal. Früher waren sich die zwei richtig nahe, doch dann wurde das Gesicht von Rose durch eine Krankheit entstellt und seitdem ist zwischen den beiden nichts mehr so, wie es einmal war. Doch plötzlich trifft sie den Künstler Louis, der ihr anbietet, ihr Unterricht im Malen zu geben, wenn sie für ihn Modell steht. Vergesst nicht, wir befinden uns im London von 1850! Damals war das fast schon Prostitution und würde eine große Schande für eine junge Frau wie Iris bedeuten... Iris fand ich einfach nur cool! Sie macht in diesem Buch eine totale Wandlung durch, die ich total fasziniert verfolgt habe.
Doch nicht nur Louis sieht in Iris mehr als nur eine gewöhnliche Puppenmacherin. Auch Silas, der Kunst aus toten Tieren macht, ist von ihr fasziniert... Über ihn will ich eigentlich gar nicht reden. Sonst würde ich eigentlich schon zu viel verraten. Nur so viel: Was zur Hölle! Auch hier gibt es eine unglaubliche Änderung des Charakters und irgendwann wollte ich wirklich nur noch schreien. Und ja, das ist positiv gemeint.
Die Geschichte war wunderschön! Ich lese eigentlich nicht so viele historische Romane, doch dieser hier hat mich fasziniert. Ich konnte das Buch keine Sekunde mehr aus der Hand legen. Die Geschichte war einfach großartig: Wunderschön und trotzdem voll Spannung!
Auch der Schreibstil war göttlich! Ich hab den Roman verschlungen und sogar eine schlechtere Note bei einer Prüfung riskiert, weil ich gelesen habe, statt zu lernen. (Ich hab trotzdem eine Drei bekommen. Und was besseres wäre es bei diesen Fragen wohl auch nicht gewesen, wenn ich diesen Nachmittag noch zusätzlich gelernt hätte).
Mein Fazit? Absolut empfehlenswert. Ein wunderschöner historischer Roman mit gefährlich großem Suchtpotential!













