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| Quelle: Verlag |
Auf Wiedersehen, Charlie und Nick!
Jetzt ist es leider so weit: Der voraussichtlich letzte Band der „Heartstopper“-Reihe ist erschienen. Die Protagonisten werden erwachsen, breiten langsam ihre Flügel aus, beginnen damit, die Welt außerhalb der Schule zu entdecken. Während Charlie sich als neu gewählter Schulsprecher gegen LGBTQ+-Feindlichkeit an seiner Schule engagiert, bewirbt sich Nick bei seiner Traumuniversität. Es geht natürlich um psychische Gesundheit, um Selbstakzeptanz, aber auch um die Angst vor dem Zerbrechen der ersten Jugendliebe – denn ob eine Fernbeziehung wirklich funktionieren kann, da ist sich vor allem Nick nicht ganz so sicher.
Auch das letzte Graphic Novel der Reihe war wieder eine süße und angenehme Lektüre für Zwischendurch. Inhaltlich wurde hier die Zeit etwas gerafft, einzelne Ereignisse standen damit weniger im Vordergrund als bei den vorherigen Büchern. Das ist aber vielleicht sogar eine gute Entscheidung, denn ich fühlte mich dadurch sehr an das Gefühl vor meiner eigenen Matura erinnert: ein ganz normales Schuljahr – und dann, in den letzten Wochen, ist alles plötzlich ganz schnell vorbei.
Vor allem jüngere Leser*innen werden auch mit diesem Band ihre Freude haben. Durch die Netflix-Serie zu "Heartstopper" ja ein regelrechter Hype ausgelöst. Komplett gerechtfertigt, meiner Meinung nach! Ich habe sowohl die Serie als auch die Graphic Novels sehr genossen. Die Reihe ist eine wunderschöne Coming-of-Age-Liebesgeschichte, die sich mit viel Fingerspitzengefühl auch sehr schwierigen Themen widmet. Und ich glaube auch, dass viele Jugendliche sich in diesem Graphic Novels selbst wiederfinden können. Repräsentation ist sehr wichtig - und hier findet ihr Figuren unterschiedlicher Sexualität und unterschiedlicher Gender, alle Figuren sehen unterschiedlich aus und sind auch durch ihr Verhalten einzigartig. Allein diese Repräsentation ist schon so viel wert!
Wenn ihr die Reihe bisher noch nicht gelesen habt, dann lasst das euer Zeichen sein. Lest die Reihe - jetzt ist sie ja abgeschlossen und ihr müsst keine Wartezeiten mehr befürchten. Natürlich hoffe ich aber trotzdem noch auf einen (oder fünf) weitere Teile von "Heartstopper". Träumen darf man doch, oder?


