Dienstag, 4. August 2020

Das sind die Hormone

Autorin: Nataly Bleuel
Erschienen am 2.3.2020
Im C. Bertelsmann Verlag
ISBN: 9783570103616
Rezensionsexemplar: Ja

Quelle: Verlag


Zur Autorin:
"Nataly Bleuel, geboren 1967 bei München, studierte Soziologie, Literatur, Lateinamerikanistik und Geschichte und war an der Hamburger Henri-Nannen-Schule für Journalismus. Sie war Kulturredakteurin, Reporterin und Kolumnistin bei Spiegel Online in Hamburg. Heute lebt sie in Berlin und schreibt u.a. für “Zeit-Magazin”, “Brigitte”, “Merian”, “Beef”, “Nido”, sueddeutsche.de. Vor allem aber reist Nataly Bleuel jetzt als Journalistin immer wieder dahin, wo die Verhältnisse und Bräuche andere sind, wo sie begreift, dass die Welt so viel mehr ist als ihr Viertel, ihr Lebensentwurf."
Quelle: Verlag

Klappentext:
"Von Pubertät bis Wechseljahre - die Macht der Hormone
Hormone dirigieren den Menschen, seinen Kopf und seinen Körper, ein Leben lang und insbesondere in Umbruchphasen: vom Kind zum Erwachsenen, von der Frau zur Mutter, von der Fruchtbarkeit in die Wechseljahre. Hormone steuern aber auch unsere Stimmungen. Und besonders zu schaffen machen sie uns, wenn sie zusammen mit anderen Faktoren Krankheiten wie Diabetes, Schilddrüsenstörungen oder gar Depressionen erzeugen. Die Journalistin Nataly Bleuel hat den Hormonen nachgespürt. Sie hat Frauen (aber auch Männer) aller Altersgruppen nach ihren Erfahrungen befragt und Ärzte und Fachbücher zu den Fakten: Welche Botenstoffe gibt es, wie funktionieren sie, wie wirken sie auf uns – und vor allem: Wie machen wir uns frei von dem, was ihnen kulturell und gesellschaftlich zugeschrieben wird? Denn, so die These, die Bleuel aufstellt und mit neuesten Forschungsergebnissen unterfüttert: Hormone sind auch ein soziales Konstrukt. Entstanden ist eine unterhaltsame wie anregende Anleitung zum kritischen Beobachten und Lesen dessen, was in unseren Körpern und Köpfen passiert, und wie wir damit umgehen."
Quelle: lovelybooks.de

Meine Meinung:
Das erste, was ich anmerken möchte, ist wie spannend dieses Buch aufgebaut wurde. Die Autorin geht nach Altersgruppen vor. Zuerst kommt da die Pubertät, dann das Leben als Erwachsene, dann die Wechseljahre, dann das Alter und so weiter. Zuerst gibt es immer ein Gespräch von verschienen Frauen (und manchmal auch Männern) zum Thema, danach eine Erklärung in normaler Textform. Mir war leider bis zum Schluss nicht ganz klar, ob die Gespräche so auch wirklich stattgefunden haben oder ob die erfunden sind. Das hätte ich noch spannend gefunden, gerade an Stellen, bei denen sich die Leute ganz besonders einig oder auch uneinig sind. Sonst fand ich die Idee aber interessant. Sie lockert die Thematik etwas auf.

Das Buch ist unterhaltsam geschrieben. Auf der einen Seite ist das gut, denn so kann so ein doch recht wissenschaftliches Thema auch spannend an Laien vermittelt werden, andererseits wird die Glaubwürdigkeit der Sachbuchs so zumindest in meinen Augen verringert. Gerade wenn ich die Dialoge lese, bin ich gegenüber den einzelnen Aussagen doch viel kritischer. Vielleicht ist das aber auch von der Autorin gewollt, das kann natürlich auch sein.

Schade fand ich, dass sich die Autorin in diesem Buch sehr auf die weiblichen Hormone konzentriert hat. Klar, ganz am Ende des Buches gibt es ein Kapitel über Männer und immer wieder mal zwischendurch auch ein paar Sätze dazu, aber der Hauptfokus lag ganz klar auf den Frauen. Das fand ich schade, denn uns Frauen wird sowieso eh schon immer vorgeworfen, dass wir uns zu sehr von unseren Hormonen beeinflussen lassen. Das wäre hier doch die ideale Gelegenheit gewesen, diesem Mythos auf den Grund zu gehen und zu zeigen, ob nicht vielleicht auch Männer stärker von der Chemie in ihrem Körper beeinflusst werden, als sie es vielleicht glauben.

Mein Fazit? Ein interessantes Sachbuch, das sein Potential aber meiner Meinung nach nicht komplett ausgenutzt hat. Da wär noch ein bisschen mehr möglich gewesen, denke ich.

Sonntag, 2. August 2020

Liebe ist ein Miststück

Autorin: Yasemin Grißmann
Erschienen am 6.7.2020
Im Piper Verlag
ISBN: 9783492503457
Rezensionsexemplar: Ja

Quelle: Verlag


Zur Autorin:
"Yasemin Grißmann wurde 1985 in der Nähe von Salzburg geboren und  lebt jetzt mit ihrer Familie, zwei Katzen und vier Schlangen im wunderschönen Tirol. Wenn sie nicht gerade ihre vielen Ideen zu Papier bringt oder ihre Nase in ein Buch steckt, verbringt sie ihre Freizeit mit ihren beiden Söhnen am Fußballplatz oder in der Karate Halle, wo sie selbst auch regelmäßig unterrichtet."
Quelle: Lovelybooks

Klappentext:
"Ein frecher Liebesroman mit viel Gefühl für alle Fans von Mhairi McFarlane und Kristina Günak
»Meine beste Freundin ist eigentlich ganz cool und hat alles, was so eine beste Freundin halt braucht. Naja, wenn man davon absieht, dass sie eigentlich ein Er ist und einen Schwanz hat. Aber was für einen. Holla die Waldfee.«
Was sich neckt, das liebt sich – allerdings ist es in diesem Fall keine Liebe mit romantischen Gefühlen. Hannah und Nevio sind beste Freunde seit Kindertagen. Sie sind unzertrennlich, lieben sich heiß und innig und necken sich auf Teufel komm raus. Je älter sie werden, desto einfallsreicher werden die Streiche. Doch was ist, wenn aus diesen Gefühlen plötzlich mehr wird? Soll man eine derart enge Freundschaft wirklich für etwas so Kompliziertes wie Liebe aufs Spiel setzen?"
Quelle: Lovelybooks.de

Meine Meinung:
Dieses Buch war eines von denen, die ich während meinem diesjährigen Urlaub gelesen habe. Das waren ja dieses Jahr nicht so viele, vor allem deswegen, weil ich jeden Abend vor Müdigkeit einfach nach nur zwei oder drei Seiten eingeschlafen bin. Tja, was regelmäßiger Sport nicht alles bewirken kann! Mich hat es auf jeden Fall total überrascht, dass ich so schnell einschlafen kann. Normalerweise ist es für mich gar keine Besonderheit noch eine halbe Stunde oder länger zu lesen. Aber diesen Sommer? Nope!

Aber jetzt endlich zum Buch an sich. Aus irgendeinem Grund dachte ich, dass dieses Buch ein Jugendbuch ist, was aber definitiv nicht der Fall ist. Mein Fehler. Dafür sind die Protagonisten einfach schon zu alt. Sowohl Nevio als auch Hannah sind so um die Anfang 20, also so wie ich. Beide studieren und leben zusammen in einer WG. Beide kennen sich seit sie kleine Kinder waren und sind wie Bruder und Schwester für einander. Das haben sie sich schon hunderte Male gegenseitig gesagt und das ist doch auch wirklich schön in einer Freundschaft, nicht? Wenn man sich alles sagen kann und sich blind vertraut, so wie man das mit einem Bruder oder einer Schwester tun würde. Tja, könnte es zumindest sein. Wären da nicht diese blöden Gefühle, die bei beiden plötzlich verrückt zu spielen scheinen. Denn plötzlich wollen beide mehr als Freundschaft. Liebe, Sex, eine feste Beziehung. Ist doch auch toll, wenn beide das gleiche fühlen, nicht? Naja, könnte es sein. Wenn nicht beide der festen Überzeugung wären, dass ihnen diese Freundschaft zu wichtig ist, um sie wegen einer kleinen Schwärmerei aufzugeben. Und ihre Gefühle deswegen nur uns Lesern anvertrauen würden...
Mir waren beide Protagonisten sympathisch, obwohl sie so lang um ihre Gefühle herumgetänzelt sind. Würden die zwei sich doch nur einmal so richtig zuhören, dann wär das Buch nur halb so lang. Aber wie das in Büchern (und auch im echten Leben) oft so ist, kommt es zu Missverständnissen, die zwei verstehen sich falsch, reden um den heißen Brei herum. Normalerweise würde mich das nerven, aber gerade Hannah's Kapitel sind so schön zynisch und irgendwie witzig, dass mich das fast gar nicht gestört hat.

Wie gerade erwähnt, wird dieses Buch aus zwei Perspektiven erzählt: Hannah und Nevio. Der Fokus liegt bei beiden natürlich auf der Freundschaft, aber wir lesen auch über die Uni, über ihren Freundeskreis, über Streiche und verrückte Haustiere und Liebschaften und und und. Ich fand es gut, dass die zwei nicht nur übereinander nachdachten, vor allem nicht zu Beginn des Buches, später wurde das dann verständlicherweise mehr. Stellenweise meiner Meinung nach fast schon zu viel, aber Gott sei Dank nie so viel, dass es nervig wurde.

Mein Fazit? Ein lustiges Buch über eine besondere Freundschaft.

Samstag, 1. August 2020

Neuzugänge im August

Hi ihr lieben Leserinnen und Leser, die sich wie jedes Monat auf meine Seite gekommen sind, um meine Neuzugänge zu bewundern!

Jap, diese Begrüßung war länger als sonst. Upsi! Zeigt vielleicht, dass ich grad total gute Laune habe. Es ist warm draußen, die Corona-Zahlen halten sich zumindest bei uns in Grenzen und ich hatte den ganzen letzten Monat endlich mal wieder weniger Stress. Und natürlich durften auch wieder viele neue Bücher bei mir einziehen. Um genau zu sein: 6 Bücher durften neu bei mir einziehen, davon sind 4 Rezensionsexemplare.

Quelle: Verlag

Dieses Buch war dieses Monat eines der ersten, die in diesem Monat bei mir angekommen sind. Es handelt sich dabei um ein Jugendbuch mit dystopischen und fantastischen Elementen, bei dem auch noch Poetry-Slams eine große Rolle spielen. Hört sich also perfekt für mich an, nicht? Gerade das mit den Dystopien ist sicher spannend.

Quelle: Verlag

Vom gleichen Autoren habe ich "Die Stadt der Blinden" gelesen. Sofort nachdem die Rezension online kam, machte mich eine Leserin darauf aufmerksam, dass es einen zweiten Teil davon gibt. Also hab ich mir natürlich den bestellt und bin schon sehr gespannt darauf!

Quelle: Verlag

Dieses Buch wurde mir über NetGalley zur Verfügung gestellt. Der Klappentext hat mich schon mal neugierig gemacht, vor allem weil ich gespannt darauf bin, wie die Freundschaft zwischen den zwei Protagonistinnen wohl dargestellt wird. Ich hoffe auf eine authentische Geschichte und bin schon sehr gespannt!

Quelle: Verlag

Natürlich muss ein Krimi bei meinen Neuzugängen dabei sein. Natürlich. Und dieser steht schon seit Ewigkeiten auf meiner Wunschliste. Vielen Dank also an den Verlag, dass ihr mir ein eBook zur Verfügung gestellt habt!

Quelle: Verlag

Dieses Buch habe ich im letzten Monat für die Uni gelesen, nur die Rezi muss ich noch schreiben. Ganz ehrlich, dieses Buch hat mich lange beschäftigt, tief getroffen und hat mir nicht gut getan. Es hat mich sehr schön daran erinnert, warum ich mich normalerweise von Büchern fernhalte, die Depressionen grafisch beschreiben. Aber mehr dazu in meiner Rezi, die bald folgen wird.

Quelle: Verlag

Laini Taylor gehört zu meinen absoluten Lieblingsautorinnen. "Strange the Dreamer" habe ich verschlungen und ich bin absolut begeistert, dass mir der Verlag auch "Muse of Nightmares" zur Verfügung gestellt hat. Vielen Dank!

Quelle: Verlag

Teil 1 war absolut großartig. Und ich bin total happy darüber, dass mir der Verlag auch den nächsten Band zugeschickt hat. Vielen, vielen Dank dafür!

Quelle: Verlag

Zu diesem Buch gibt es eine Serie, die mir meine Cousine nun schon dutzende Male empfohlen hat. Ich bin kein Fan von Serien, aber dieses Buch könnte ganz spannend sein. Vielen Dank also an den Verlag!

Quelle: Lovelybooks

Die Autorin hat sich mit diesem Buch bei mir gemeldet und um meine ehrliche Meinung gefragt. Die Leseprobe fand ich großartig und deswegen werd ich dieses Buch auch rezensieren. Vielen Dank!

Quelle: Lovelybooks

Irgendwie bin ich in irgendeinem Newsletter für Blogger gelandet. Passiert immer wieder. Dieses Buch hier hat aber tatsächlich mein Interesse geweckt. Also hab ich mich zurückgemeldet und dieses Buch als eBook geschickt bekommen. Vielen Dank!

Quelle: Verlag

Ich war mir nicht sicher, ob ich auch noch den letzten Teil dieser Serie lesen will. Meine Mutter sah das anders. Sobald das Buch rauskam, stand sie in der Buchhandlung und hat ihn sich gekauft. Also zähl ich das jetzt auch einfach mal zu meinen Neuzugängen, denn jetzt muss ich es wohl auch lesen.

Welche Bücher durften bei euch neu einziehen? Lasst es mich auf jeden Fall wissen!

Alles Liebe,
Eure Mira