Dienstag, 22. September 2015

Heute geschlossen wegen gestern-Die kuriosesten Zettel der Stadt

Autor: Joab Nist
Erschienen am 17. August 2015
Verlag: Goldmann Verlag
ISBN: 9783442158133
Quelle:blogger.randomhouse.de


Zum Autor: 
Joab Nist, 31, ist erfolgreicher Blogger und Autor des Buches „Wellensittich entflogen – Farbe egal“. Er hat sein Leben lang in WGs gewohnt und dabei alles kommen und gehen sehen: Beziehungen, Affären, Gerichtsverfahren, Fressattacken, Frettchen – und WG-Anzeigen. Weil viele davon einen tiefen Einblick in unsere absurdesten Vorlieben, Ängste und Eigenschaften geben, kann er gar nicht anders, als sie zu sammeln.

Zum Inhalt:
Wir kennen sie vom schwarzen Brett im Supermarkt, aus der Schule, von Laternenmasten. Die bunten Zettelchen, die von verschiedenen Menschen ausgehängt werden. Werbung für das Drei-Gänge-Menü vom Restaurant ums Eck um nur einen Euro (Bockwurst, Brot, Senf), Suchzettel nach der schönen Unbekannten aus der U-Bahn oder Beschwerden an den Briefträger, der die lang ersehnte Schallplatte zerstört hat...

Mein Kommentar:
Hat mich enttäuscht. Ich habe lustige kleine Notizen erwartet, die mich zum Lachen bringen, doch nach wenigen Seiten hatte ich bereits das Gefühl, dass der Autor einfach jeden Zettel fotographiert hat, der ihm begegnet ist. Anstatt also vor Lachen Bauchschmerzen zu bekommen, haben die Notizen oftmals nicht mal für ein Zucken der Mundwinkel gereicht. Zwar waren teilweise auch richtig gute und originelle Zettel drinnen, doch größtenteils eher nicht.
Was mich noch gestört hat war, dass die Bilder teilweise verschwommen waren. Ich verstehe es, wenn man die Telefonnummern und Nachnamen unleserlich macht, doch manchmal waren die Fotos so verwackelt, dass ich gerade noch irgendwie die Hälfte des Zettelchens entziffern konnte.
Sehr schade!

Montag, 21. September 2015

Scheiß aufs Schicksal!

Autor: Dada Peng
Erschienen am 18. Mai 2015
Verlag: Gütersloher Verlagshaus
ISBN: 9783579070803
Quelle: blogger.randomhouse.de


Zum Autor:
Dada Peng, geboren 1974, Songwriter und Autor, Studium der Film- und Fernsehwissenschaften und Anglistik, lebte in den USA und bereiste die ganze Welt. Seine künstlerische Laufbahn begann er als Tänzer an der Dortmunder Oper. Dada Peng arbeitete als Moderator und Drehbuchautor an über 400 Produktionen für das Tigerenten Clubhaus (KIKA) und die Kinder Talkshow Yo!Yo!kids (SWR) mit. Er war viele Jahre ehrenamtlicher Mitarbeiter in einem Hospiz und engagiert sich seitdem in der Hospizbewegung. Sein erstes Buch war "Mein Buch vom Leben und Sterben".

Zum Inhalt: 
In Dada Pengs Leben lief nicht alles so toll. Es gab viele schicksalhafte Momente, die man einfach nicht ändern kann. Das einzige, das er tun konnte, war etwas Gutes an jeder Situation zu finden.
Für alle, die dem Schicksal auch gerne mal in den Hintern treten wollen, hat er nun dieses Buch geschrieben. Und dabei ist es egal, um welches Thema es geht, denn in diesem Buch sind eigentlich alle wichtigen vorhanden: Von Beruf über Beziehung bis hin zu Kindheit, Alter und Tod.

Mein Kommentar:
Zwar war dieses Buch eigentlich ziemlich interessant, doch direkt vom Hocker gehauen hat es mich jetzt nicht.
Der Schreibstil war sehr flüssig und leicht zu lesen. Einige der Geschichten aus dem Leben des Autors waren auch sehr interessant (besonders in Erinnerung geblieben ist mir die mit dem Wahrsager), aber ich habe schon interessantere Biografien gelesen.
Kann man dieses Buch überhaupt als Biografie einstufen? Auf dem Cover steht eigentlich Trainer, allerdings waren auch sehr viele biografische Elemente eingebaut. Ich würde dieses Buch als eine Mischung zwischen den beiden Genres sehen.
Was mir gut gefallen hat, waren die zwei Seiten nach jedem Kapitel mit Fragen zum Nachdenken und viel Platz für eigenen Notizen. Ein paar der Fragen habe ich überblättert, über andere habe ich viel nachgedacht.
Einige der Ideen zum Verändern der Sichtweise auf das Schicksal fand ich gut, doch mit vielen konnte ich leider nicht viel anfangen.

Erster Satz:
Den 1. März 2014 verbrachte ich bei Freunden. 

Freitag, 11. September 2015

Böses Herz

Autorin: Sandra Brown
Erschienen am 20. April 2015
Verlag: Blanvalent Taschenbuch Verlag
ISBN: 9783734101588
Übersetzt aus dem Englischen von Christoph Göhler
Quelle: randomhouse.de


Zur Autorin: 
 Sandra Brown arbeitete mit großem Erfolg als Schauspielerin und TV-Journalistin, bevor sie mit ihrem Roman »Trügerischer Spiegel« auf Anhieb einen großen Erfolg landete. Inzwischen ist sie eine der erfolgreichsten internationalen Autorinnen, die mit jedem ihrer Bücher die Spitzenplätze der New-York-Times-Bestsellerliste erreicht! Ihren großen Durchbruch als Thrillerautorin feierte Sandra Brown mit dem Roman »Die Zeugin«, der auch in Deutschland auf die Bestsellerlisten kletterte – ein Erfolg, den sie mit jedem neuen Roman noch einmal übertreffen konnte. Sandra Brown lebt mit ihrer Familie abwechselnd in Texas und South Carolina.

Zum Inhalt:
Honor Gilette lebt ,seit sie ihren Ehemann Eddie bei einem tragischen Unfall verloren hat, alleine mit ihrer Tochter Emily ziemlich außerhalb. Noch immer trauert sie um ihren verstorbenen Geliebten.
Doch dann taucht der blutüberströmte Lee Coburn in ihrem Garten auf. Er wird von der Polizei als Massenmörder gesucht und nimmt kurzerhand die Frau und ihre Tochter als Geiseln. außerdem behauptet er, Eddies Tod sei kein Unfall gewesen...

Mein Kommentar:
Was soll das heißen, du hast noch nie was von Sandra Brown gelesen? Sie ist so spannend! Das musst du nachholen!
So oder so ähnlich habe ich von dieser Autorin zum ersten Mal erfahren. Da ich bisher nur Gutes von ihr hörte, ging ich mit sehr hohen-vielleicht zu hohen- Erwartungen an das Buch und wurde bitter enttäuscht. Die Anfangs spannende Geschichte wurde bald unübersichtlich, die Handlung war nicht nachvollziehbar, das Ende...Nein, einfach nein! Das ist absolut unglaubwürdig! Der Bookkeeper soll ------ sein? (Name zensiert, für die, die das Buch trotzdem noch lesen wollen) Gut, es war klar, dass er jemand sein muss,von dem man es nicht erwartet, aber ernsthaft? Die/Der hat kein Motiv, außer das Geld! Und das ist für mich bedeutend zu wenig, als dass man sich auf so eine Schweinerei einlässt. Wie ein/e Geisteskranke/r schien er/sie mir allerdings nicht, also schied auch das aus. Das Warum wurde mir nicht klar genug erläutert.
Sehr schade, ich habe mir viel mehr erwartet.

Erster Satz:
Mommy?