Sonntag, 31. Mai 2020

Monatsrückblick Mai

Hallo ihr Lieben!

Heute will ich mal was ausprobieren, was ich schon auf so einigen anderen Blogs gesehen habe: Einen Monatsrückblick. Schauen wir einfach mal, wie das läuft. Und wenn das hier für mich sinnvoll ist, kann ich mir auch durchaus vorstellen, das öfter zu machen.

Also, legen wir doch gleich los. Ich habe im Mai 23 Bücher rezensiert. Dabei waren:
Mit Klick auf den Titel landet ihr automatisch bei der richtigen Rezension.
Im Durchschnitt habe ich im letzten Monat 3,5 Sterne vergeben. Der letzte Lesemonat war also eher mau, mit einige Fehlgriffen , die mich nicht überzeugen konnten. Aber hey: Der nächste Monat wird also ganz sicher besser! Und auch diesen Monat hatte ich einige Highlights: "Miss Maxwells kurioses Zeitarchiv" zum Beispiel oder "Bücherstadt" oder "Schlafes Bruder".

Im Mai habe ich (bis auf die letzte Woche) jeden Tag irgendwas gepostet. Das wird sich im Juni nicht mehr ganz ausgehen: Da werde ich mich auf meine Prüfungen konzentrieren müssen. Natürlich werde ich immer noch posten: Nur halt nicht mehr ganz so häufig. Mein Ziel ist ein Post an jedem zweiten Tag. Ich werde am ersten Juni (also morgen) mit den Neuzugängen ins neue Monat starten und mich in den ersten zwei Wochen auf die Rezensionsexemplare von NetGalley konzentrieren. Dort läuft nämlich im Moment noch die NetGalley-Challenge, bei der es auch immer coole Preise gibt und ich will auf jeden Fall die Chance haben, etwas zu gewinnen. Danach geht es ganz normal weiter. Für die AutorInnen, mit denen ich persönlich einen Rezensionstermin ausgemacht habe, wird sich dadurch natürlich keine Verzögerung ergeben.

Das wars von meiner Seite. Wie schauts bei euch aus? Hattet ihr einen besseren Lesemonat als ich? Was war euer absolutes Highlight? Lasst es mich wissen und schreibt es mir in die Kommentare!

Alles Liebe,
Eure Mira

Samstag, 30. Mai 2020

Meine liebsten Buchzitate #19

1. "Die ganze Welt ist eine große Geschichte, und wir spielen darin mit" von Charlotte Roth, Seite 307

Wenn Du durch Kämpfen nichts mehr erreichen kannst, musst Du Dir doch erlauben, loszulassen.

2. "A Good Girl's Guide to Murder" von Holly Jackson, Seite 151

Ich brauche dieses Druckmittel. Außerdem brauche ich Schlaf.

3. "Ich will, dass ihr in Panik geratet! Meine Reden zum Klimaschutz" von Greta Thunberg, Seite 61

Und wenn Sie immer noch behaupten, wir würden 'wertvolle Unterrichtszeit vergeuden', dann lassen Sie mich daran erinnern, dass unsere führenden Politiker durch Verleugnung und Untätigkeit Jahrzehnte vergeudet haben.

4. "Brief an einen jungen Dichter" von Virginia Woolf, Seite 37

Der Dichter ist bemüht, aufrichtig und genau eine Welt zu schildern, die vielleicht nur für eine ganz konkrete Person in einem ganz konkreten Augenblick existiert.

5. "Die Gabe des roten Königs" von Janis Nebel, Seite 129

"Es können nicht alle an vorderster Front kämpfen, weißt du? Hinter jedem Kämpfer und jeder Kämpferin steht eine Familie, ein Haus, Liebe..."

Freitag, 29. Mai 2020

Dark Crows. Seelenbegleiter [Abgebrochen]

Autorin: Nadine Stenglein
Erschienen am 14.2.2020
Bei Planet! im Thinemann-Esslinger Verlag
ISBN: 9783522654401
Rezensionsexemplar: Ja

Quelle: Verlag
Zur Autorin:
"Nadine Stenglein lebt mit ihrer Familie in Bayern. Schon als Kind liebte sie es, sich Geschichten auszudenken und diese niederzuschreiben. Ihr Debütroman Aurora Sea wurde 2015 in der Rubrik Fantasy-Romance bei Droemer Knaur (Feelings) veröffentlicht. Ihr zweiter Roman ist ein neuartiger Vampirroman mit dem Titel Rubinmond, der 2018 ins Niederländische übersetzt wurde. Dieser ist als eBook auch bei Edel Elements erschienen. Fortsetzung folgt!
Die Autorin schreibt in den Genres Romance, Crime und Fantasy, verfasst darüber hinaus aber auch Gedichte und Songtexte. Bald erscheinen weitere Romane von ihr, u.a. bei Thienemann-Esslinger.
Schreiben ist für die Autorin pure Leidenschaft."
Quelle: Lovelybooks

Klappentext:
"Das Schattenreich will ihre Seele und nur einer kann sie beschützen – leidenschaftliche Romantasy.

Ohne ihren besten Freund Tim hätte Angel den Unfalltod ihrer Mutter kaum verwunden. Sie selbst hat auf unerklärliche Weise überlebt, aber seit dem Unglückstag wird Angel von dunklen Visionen heimgesucht. Tim scheint ihr nicht zu glauben, denn je mehr sie ihm davon erzählt desto abweisender reagiert er. Irritiert versucht Angel, auf eigene Faust herauszufinden, was eigentlich los ist, und gerät zwischen die Fronten einer uralten Fehde. Sie ahnt nicht, dass sie auf der anderen Seite nur einer beschützen kan."

Quelle: Lovelybooks

Meine Meinung:
Es tut mir jedes Mal aufs Neue super leid, wenn ich ein Buch abbreche. Egal wie wenig es mir gefallen hat - da ist ja trotzdem ein Autor oder eine Autorin dahinter, der hofft, dass das Buch halbwegs ankommt. Der Monate, wenn nicht sogar Jahre seines Lebens in dieses Buch investiert hat. Und trotzdem kann ich nicht anders: Auch dieses Buch habe ich nach etwa der Hälfte abgebrochen. Auf Seite 109 war Schluss für mich. Doch warum eigentlich?

Nun an Cover und Klappentext kann es mal nicht liegen. Beides hat mich sofort auf das Buch aufmerksam gemacht und meine Erwartungen geschürt. Ich hab mich total auf dieses Buch gefreut und mir wirklich viel davon erhofft.

Das Hauptproblem war für mich die fehlende Spannung. Klar, da sind diese Krähen und die Gestalten und das seltsame Verhalten von Angels Freunden, aber trotzdem wirkte die Handlung auf mich einfach nicht fesselnd. Gerade, wenn ich bedenke, wie spannend man all das hätte darstellen können! Allein vom Grundgerüst der Geschichte her war da so viel Potential, aber das wurde meiner Meinung nach einfach nicht voll ausgeschöpft. So hab ich aber die meiste Zeit einfach nur darauf gewartet, dass endlich mal was passiert. Nicht im Sinne von: Noch etwas seltsames passiert. Aber ich hätte mir gewünscht, dass Angel vielleicht endlich die Initiative ergreift, sich mehr Gedanken macht, die weitergehen als: "Da passiert was seltsames. Vielleicht stimmt was nicht mit mir."

Generell wurde ich mit der Protagonistin, Angel, einfach nicht warm. Sie hatte vor einiger Zeit eine Nahtoderfahrung bei einem Unfall, bei dem ihre Mutter ums Leben kam und natürlich plagt sie die Erinnerung daran ziemlich. Sie trauert, ist immer noch schockiert und gleichzeitig hat sie mit Schuldgefühlen zu kämpfen, bei denen allerding nicht wirklich klar wird, warum sie die überhaupt hat. Wie gut, dass sie ja noch ihre Freunde hat, die fest zu ihr halten. Einer davon ist Tim, für den sie weit mehr empfindet, als nur Freundschaft. Dass dieses Gefühl nicht auf Gegenseitigkeit beruht, bekommt der Leser aber schon auf den ersten paar Seiten mit, da es schon hier zu einem klärenden Gespräch kommt. Ich weiß nicht, wie sich die Beziehung zwischen den beiden weiterentwickelt, hätte es aber spannender gefunden, wenn das erst gegen Ende des Buches aufgeklärt wird. Auf mich wirkte Angel oft sehr naiv, gerade was das Thema Liebe so angeht. Außerdem kamen ihre Gefühle meiner Meinung nach einfach nicht so richtig rüber. Das Ganze wirkte deswegen oft einfach seicht. Außerdem, auch wenn das nur ein kleiner Punkt ist, trifft Angel oftmals Entscheidungen, die ich wirklich nicht nachvollziehen konnte. Ist es beispielsweise wirklich eine so gute Idee, die jugendliche Protagonistin mit dem Auto zu einer Party fahren zu lassen, bei der sie Alkohol trinken will? Kleiner Tipp: NEIN! Selbst wenn sie sich dann dort eine Mitfahrgelegenheit sucht - warum konnte sie nicht auch gleich mit der herkommen?

Mein Fazit? Leider fehlte mir bei diesem Buch die Spannung. Auch mit der Protagonistin wurde ich einfach nicht war. Sehr schade, aber leider habe ich die Lektüre abgebrochen. Da verbringe ich meine Zeit lieber mit einem anderen Buch.